# KI und Arbeit in Ilm-Kreis

Im Ilm-Kreis arbeiten 40.230 Menschen. Bei einem ungewöhnlich großen Teil von ihnen lässt sich gar nicht sagen, wie stark KI die Tätigkeit verändern könnte — das prägt hier jede weitere Aussage.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/ilm-kreis*

## Die Lage

- **40.230** Beschäftigte in Ilm-Kreis
- **8.641** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **13.937** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 13.937 |
| nicht oder gering betroffen | 4.858 |
| gering betroffen | 3.879 |
| gering oder deutlich betroffen | 2.790 |
| deutlich betroffen | 8.641 |
| Stufe ungewiss | 1.571 |
| keine Einstufung möglich | 1.095 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 7.403 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 6.900 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 5.284 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 4.914 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 4.355 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 3.584 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 3.099 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.016 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 214 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Beim Ilm-Kreis muss die Datenlage vorangestellt werden. Ein ungewöhnlich großer Teil der Beschäftigung trägt keine eindeutige Stufe oder lässt sich nicht fein genug auflösen — bundesweit gehört dieser Anteil zu den höchsten. Der niedrige Betroffenheitswert des Kreises sollte deshalb nicht stark interpretiert werden.

Die Unschärfe zieht sich bis in die Felder. Im größten Feld, den Technikerberufen, bleibt ein erheblicher Teil der eingeordneten Beschäftigung in der Kategorie „Stufe ungewiss“; bei den akademischen Berufen ist es ähnlich.

Was sich einordnen lässt, zeigt die bekannte Zweiteilung. Im Handwerk, hier deutlich stärker besetzt als im typischen Kreis, gilt die gesamte eingeordnete Beschäftigung als nicht berührbar. Bei den Bürokräften gilt der weit überwiegende Teil als deutlich berührbar — dieses Feld ist hier allerdings unterdurchschnittlich groß.

Bemerkenswert ist die Doppelperspektive: Im Bundesvergleich liegt der Kreis deutlich unter dem typischen Wert, innerhalb Thüringens jedoch darüber. Beide Aussagen stimmen — und beide stehen unter dem Vorbehalt einer gröberen Einordnung als anderswo.

- Anteil ohne eindeutige Stufe / nicht auflösbar gehört bundesweit zu den höchsten; nicht fein auflösbar 9,0 %
- Technikerberufe und akademische Berufe tragen erhebliche Anteile in der Kategorie „Stufe ungewiss“
- Handwerk deutlich überdurchschnittlich besetzt und vollständig nicht betroffen; Bürokräfte unterdurchschnittlich
- Bundesweit unter dem typischen Kreis, innerhalb Thüringens darüber

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (3.630 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (1.571 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (1.095 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Thüringen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 16070000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 8.641 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 13.937 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 40.230 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 16.579 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Ilm-Kreis. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/ilm-kreis
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
