# KI und Arbeit in Ingolstadt

In Ingolstadt arbeiten 100.560 Menschen. Fast ein Viertel übt eine Expertentätigkeit aus — bundesweit ein Spitzenwert; einfache Helfertätigkeiten sind hier so selten wie fast nirgends sonst.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/ingolstadt*

## Die Lage

- **100.560** Beschäftigte in Ingolstadt
- **29.614** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **30.067** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 30.067 |
| nicht oder gering betroffen | 9.644 |
| gering betroffen | 15.265 |
| gering oder deutlich betroffen | 8.011 |
| deutlich betroffen | 29.614 |
| Stufe ungewiss | 3.524 |
| keine Einstufung möglich | 2.206 |

## Berufsfelder

- Akademische Berufe: 21.606 Beschäftigte
- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 20.335 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 14.863 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 13.300 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 9.666 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 6.445 Beschäftigte
- Führungskräfte: 6.236 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 5.699 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 181 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Ingolstadt ist von oben her geprägt. Expertentätigkeiten stellen fast ein Viertel der Beschäftigung und gehören bundesweit zu den höchsten Werten, während Helfertätigkeiten so selten sind wie in kaum einem anderen Kreis. Auch der Anteil an Führungskräften ist bundesweit einer der höchsten.

Bemerkenswert ist, dass sich diese Struktur nicht einfach in Betroffenheit übersetzt. Im größten Feld, den akademischen Berufen, fällt der größte Teil der eingeordneten Beschäftigung in eine Kategorie, die zwischen nicht und gering berührbar offenbleibt — deutlich Berührbares macht dort nur ein gutes Viertel aus. Bei den Führungskräften gilt fast alles Eingeordnete als gering berührbar.

Die eindeutig deutlich berührbare Seite liegt vor allem im Bürokräftefeld, das selbst nur durchschnittlich groß ist, aber fast durchgängig in diese Richtung eingeordnet ist.

Das Ergebnis ist ein Kreis, der über dem typischen Wert liegt — auffälliger aber ist der niedrige Anteil an Tätigkeiten, die KI gar nicht berührt. Die Felder, die diese Kategorie anderswo füllen, sind hier schwach besetzt.

- Experten bundesweit zu den höchsten, Helfer zu den niedrigsten, Führungskräfte Spitzenwert
- Akademische Berufe größtes Feld, dort dominiert die Kategorie „nicht oder gering betroffen“
- Deutlich betroffene Seite konzentriert sich auf das nur durchschnittlich große Bürokräftefeld
- Anteil nicht betroffener Beschäftigung deutlich unter dem typischen Kreis; Handwerk und Hilfsarbeitskräfte als Gegengewicht schwach bzw. sehr schwach

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.370 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (3.524 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (2.206 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (880 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Bayern.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 09161000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 29.614 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 30.067 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 100.560 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 54.611 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Ingolstadt. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/ingolstadt
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
