# KI und Arbeit in Kaiserslautern, kreisfreie Stadt

In der Stadt Kaiserslautern arbeiten 57.420 Menschen. Der Gesamtwert liegt nahe am typischen Kreis — auffällig ist stattdessen, dass beide Enden der Qualifikationsskala hier stärker besetzt sind als üblich.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/kaiserslautern-kreisfreie-stadt*

## Die Lage

- **57.420** Beschäftigte in Kaiserslautern, kreisfreie Stadt
- **14.492** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **20.728** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 20.728 |
| nicht oder gering betroffen | 4.404 |
| gering betroffen | 8.345 |
| gering oder deutlich betroffen | 4.608 |
| deutlich betroffen | 14.492 |
| Stufe ungewiss | 1.053 |
| keine Einstufung möglich | 860 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 11.107 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 9.986 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 7.567 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 6.773 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 6.671 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 5.482 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 5.281 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.460 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 162 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Die Stadt Kaiserslautern ist ein Fall, in dem der Gesamtwert wenig sagt. Der Anteil an Tätigkeiten, die KI nach heutiger Forschung deutlich verändern könnte, liegt nahe am typischen Kreis. Die Bewegung steckt in der Struktur darunter.

Auffällig ist eine Zweiteilung der Qualifikationsebenen: Expertentätigkeiten sind hier deutlich häufiger als üblich — aber auch Helfertätigkeiten. Was fehlt, ist die Mitte: Die Fachkräfteebene liegt deutlich unter dem typischen Kreis. Dazu passt ein akademisches Berufsfeld, das hier zum zweitgrößten aufgerückt ist.

In der Einordnung stehen sich entsprechend zwei Blöcke gegenüber. Bei den Hilfsarbeitskräften gilt der weit überwiegende Teil der eingeordneten Beschäftigung als nicht berührbar, im Handwerk die gesamte. Bei den Bürokräften dagegen gilt fast alles Eingeordnete als deutlich berührbar. Das akademische Feld liegt dazwischen, gut ein Drittel auf jeder Seite.

Bemerkenswert ist schließlich, wie viel Beschäftigung hier eindeutig als nur gering berührbar gilt — deutlich mehr als im typischen Kreis. Die Stadt ist also weniger ein Extremfall als eine ungewöhnliche Mischung.

- Gesamtanteil deutlich betroffener Beschäftigung nahe am typischen Kreis
- Experten und Helfer beide über dem typischen Kreis, Fachkräfteebene deutlich darunter
- Akademische Berufe zweitgrößtes Feld und deutlich über dem typischen Kreis
- Hoher Anteil eindeutig gering betroffener Beschäftigung

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (2.700 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (1.053 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (860 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (340 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Rheinland-Pfalz.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 07312000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 14.492 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 20.728 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 57.420 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 28.049 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Kaiserslautern, kreisfreie Stadt. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/kaiserslautern-kreisfreie-stadt
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
