# KI und Arbeit in Kaiserslautern

Im Landkreis Kaiserslautern arbeiten 27.530 Menschen. Der Kreis liegt in fast allen Werten nahe am typischen deutschen Kreis — genau das ist hier der Befund.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/kaiserslautern*

## Die Lage

- **27.530** Beschäftigte in Kaiserslautern
- **6.883** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **10.303** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 10.303 |
| nicht oder gering betroffen | 3.448 |
| gering betroffen | 2.459 |
| gering oder deutlich betroffen | 1.830 |
| deutlich betroffen | 6.883 |
| Stufe ungewiss | 617 |
| keine Einstufung möglich | 270 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 5.039 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 3.883 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 3.598 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 3.448 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 3.334 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 3.176 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 2.588 Beschäftigte
- Führungskräfte: 591 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 153 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Der Landkreis Kaiserslautern ist ein Kreis ohne Ausreißer. Der Anteil an Tätigkeiten, die KI nach heutiger Forschung deutlich verändern könnte, liegt nahe am typischen Kreis; der Anteil nicht berührbarer Tätigkeiten trifft den typischen Wert nahezu genau. Auch die Qualifikationsebenen bleiben durchweg im mittleren Bereich, und kein Berufsfeld weicht auffällig ab.

Das heißt nicht, dass innerhalb des Kreises alles gleich aussieht. Im größten Feld, den Technikerberufen, gilt kaum etwas als eindeutig deutlich berührbar; der Schwerpunkt liegt auf geringer Berührbarkeit und auf einer Kategorie, die zwischen zwei Stufen offenbleibt. Im Bürokräftefeld ist es umgekehrt: Dort gilt der weit überwiegende Teil der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar. Im Handwerk gilt die gesamte eingeordnete Beschäftigung als nicht berührbar.

Diese Gegensätze gibt es also auch hier — nur ist keines der beteiligten Felder ungewöhnlich groß oder ungewöhnlich klein. Die Einordnung des Kreises ergibt sich aus der Mischung, nicht aus einer besonderen Struktur.

- Deutlich und nicht betroffene Beschäftigung jeweils nahe am typischen Kreis
- Qualifikationsebenen durchweg im mittleren Bereich
- Technikerberufe und Bürokräfte gegenläufig eingeordnet, aber beide unauffällig groß
- Handwerk: eingeordnete Beschäftigung vollständig nicht betroffen

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.250 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (617 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (270 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (440 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Rheinland-Pfalz.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 07335000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 6.883 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 10.303 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 27.530 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 11.040 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Kaiserslautern. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/kaiserslautern
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
