# KI und Arbeit in Karlsruhe, Stadt

In der Stadt Karlsruhe arbeiten 205.020 Menschen. Fast vier von zehn üben eine Tätigkeit aus, die KI nach heutiger Forschung deutlich verändern könnte — bundesweit einer der höchsten Werte.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/karlsruhe-stadt*

## Die Lage

- **205.020** Beschäftigte in Karlsruhe, Stadt
- **81.180** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **52.454** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 52.454 |
| nicht oder gering betroffen | 15.802 |
| gering betroffen | 26.607 |
| gering oder deutlich betroffen | 16.599 |
| deutlich betroffen | 81.180 |
| Stufe ungewiss | 5.311 |
| keine Einstufung möglich | 2.156 |

## Berufsfelder

- Akademische Berufe: 52.558 Beschäftigte
- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 45.759 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 37.621 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 16.949 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 15.157 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 12.217 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 11.452 Beschäftigte
- Führungskräfte: 7.767 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 628 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Karlsruhe ist eine Stadt der akademischen und der büroseitigen Arbeit — und beides zieht in dieselbe Richtung. Akademische Berufe stellen das größte Feld und gehören bundesweit zu den stärksten; von der eingeordneten Beschäftigung dort gilt knapp die Hälfte als deutlich berührbar. Das Bürokräftefeld ist ebenfalls ungewöhnlich groß, und dort gilt fast alles Eingeordnete als deutlich berührbar.

Was anderswo dagegenhält, ist hier ausgesprochen dünn: Handwerk, Maschinenbedienung, Dienstleistungsberufe und Hilfsarbeitskräfte gehören alle zu den schwächsten Feldern bundesweit. Genau deshalb fällt der Anteil an Tätigkeiten, die KI gar nicht berührt, auf einen der niedrigsten Werte in Deutschland.

Die Qualifikationsstruktur folgt demselben Muster: Experten- und Spezialistentätigkeiten sind weit häufiger als üblich, Fachkräfte und Helfer so selten wie in kaum einem anderen Kreis.

So entsteht ein sehr einseitiges Bild. Der hohe Anteil deutlich berührbarer und der niedrige Anteil kaum berührbarer Tätigkeiten sind dabei nicht zwei Befunde, sondern derselbe von zwei Seiten. Der Unsicherheitsanteil gibt hier keinen Anlass zur Einschränkung.

- Anteil deutlich betroffener Beschäftigung gehört bundesweit zu den höchsten, nicht betroffener zu den niedrigsten
- Akademische Berufe und Bürokräfte beide bundesweit zu den höchsten besetzt und stark deutlich betroffen eingeordnet
- Handwerk, Maschinenbedienung, Dienstleistungsberufe und Hilfsarbeitskräfte gehören zu den schwächsten Feldern
- Experten und Spezialisten weit über, Fachkräfte und Helfer bundesweit zu den niedrigsten

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (4.990 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (5.311 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (2.156 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (60 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Baden-Württemberg.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 08212000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 81.180 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 52.454 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 205.020 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 109.668 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Karlsruhe, Stadt. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/karlsruhe-stadt
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
