# KI und Arbeit in Karlsruhe

Im Landkreis Karlsruhe arbeiten 151.090 Menschen. In fast allen Gesamtwerten liegt der Kreis nahe am typischen deutschen Kreis; die Spannung steckt im Verhältnis seiner beiden größten Berufsfelder.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/karlsruhe*

## Die Lage

- **151.090** Beschäftigte in Karlsruhe
- **42.000** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **57.961** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 57.961 |
| nicht oder gering betroffen | 15.189 |
| gering betroffen | 15.347 |
| gering oder deutlich betroffen | 11.120 |
| deutlich betroffen | 42.000 |
| Stufe ungewiss | 2.625 |
| keine Einstufung möglich | 3.229 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 28.741 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 23.041 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 21.730 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 19.203 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 17.707 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 17.385 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 15.331 Beschäftigte
- Führungskräfte: 3.585 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 746 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Der Landkreis Karlsruhe ist in der Summe unauffällig. Der Anteil an Tätigkeiten, die KI nach heutiger Forschung deutlich verändern könnte, liegt leicht über dem typischen Kreis, der Anteil nicht berührbarer Tätigkeiten nahe daran. Auch die Berufsfelder sind gleichmäßig verteilt; keines fällt aus dem Rahmen.

Der eigentliche Befund liegt im Verhältnis der beiden größten Felder, die zusammen rund ein Drittel der Beschäftigung stellen. Bei den Technikerberufen gilt nur ein sehr kleiner Teil der eingeordneten Beschäftigung als eindeutig deutlich berührbar; die Kategorien verteilen sich breit über geringe Berührbarkeit, Unberührtheit und zwei offene Bänder. Bei den Bürokräften ist es fast umgekehrt: Dort gilt der weit überwiegende Teil als deutlich berührbar.

In der Qualifikationsstruktur fällt nur die Fachkräfteebene heraus, die unter dem typischen Kreis bleibt, während Helfer und Spezialisten leicht darüber liegen.

Der Kreis ist damit ein Beispiel dafür, wie sich ein durchschnittliches Gesamtbild aus sehr ungleich eingeordneten Teilen zusammensetzen kann.

- Gesamtwerte durchweg nahe am typischen Kreis, kein Berufsfeld ungewöhnlich besetzt
- Technikerberufe und Bürokräfte, zusammen rund ein Drittel der Beschäftigung, gegensätzlich eingeordnet
- Fachkräfteebene deutlich unter dem typischen Kreis, Helfer und Spezialisten darüber
- Unsicherheitsanteil nahe am typischen Kreis

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (3.800 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (2.625 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (3.229 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (20 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Baden-Württemberg.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 08215000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 42.000 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 57.961 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 151.090 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 72.939 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Karlsruhe. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/karlsruhe
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
