# KI und Arbeit in Koblenz

In Koblenz arbeiten 79.230 Menschen. Etwa jeder Dritte übt eine Tätigkeit aus, die KI nach heutiger Forschung deutlich verändern könnte — innerhalb von Rheinland-Pfalz ist das ein Ausnahmewert.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/koblenz*

## Die Lage

- **79.230** Beschäftigte in Koblenz
- **27.215** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **21.633** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 21.633 |
| nicht oder gering betroffen | 5.860 |
| gering betroffen | 10.045 |
| gering oder deutlich betroffen | 7.397 |
| deutlich betroffen | 27.215 |
| Stufe ungewiss | 2.544 |
| keine Einstufung möglich | 737 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 18.856 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 14.763 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 13.981 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 8.333 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 6.223 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 5.667 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 5.217 Beschäftigte
- Führungskräfte: 2.189 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 202 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Koblenz weicht vor allem von seinem eigenen Bundesland ab. Der Anteil an Tätigkeiten, die KI nach heutiger Forschung deutlich verändern könnte, liegt weit über dem rheinland-pfälzischen und deutlich über dem typischen deutschen Kreis. Spiegelbildlich gehört der Anteil nicht berührbarer Tätigkeiten zu den niedrigsten bundesweit.

Drei Felder sind hier gleichzeitig überdurchschnittlich groß: Technikerberufe, Bürokräfte und akademische Berufe. Sie sind aber sehr unterschiedlich eingeordnet. Bei den Bürokräften, bundesweit eines der am stärksten besetzten Felder, gilt fast alles Eingeordnete als deutlich berührbar. Im Technikerfeld kommt eindeutig deutlich Berührbares dagegen kaum vor. Das akademische Feld liegt dazwischen und trägt zusätzlich einen spürbaren Anteil ungewisser Einstufungen.

Die gegengewichtigen Felder sind schwach: Handwerk, Hilfsarbeitskräfte und Maschinenbedienung liegen alle deutlich unter dem typischen Kreis. Dazu passt eine Qualifikationsstruktur mit seltenen Helfer- und häufigen Expertentätigkeiten.

Einschränkend gilt, dass hier mehr Beschäftigung als üblich keine eindeutige Stufe trägt. Die Richtung des Befundes ist klar, seine Schärfe nicht ganz.

- Anteil deutlich betroffener Beschäftigung deutlich über dem typischen Kreis und weit über dem Landesmedian; nicht betroffene deutlich darunter
- Technikerberufe, Bürokräfte und akademische Berufe alle überdurchschnittlich groß, aber sehr unterschiedlich eingeordnet
- Handwerk, Hilfsarbeitskräfte und Maschinenbedienung deutlich unter dem typischen Kreis; Helfer selten, Experten häufig
- Erhöhter Anteil ohne eindeutige Stufe

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (3.930 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (2.544 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (737 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Rheinland-Pfalz.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 07111000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 27.215 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 21.633 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 79.230 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 37.631 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Koblenz. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/koblenz
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
