# KI und Arbeit in Köln

In Köln arbeiten 626.170 Menschen. Fast vier von zehn üben eine Tätigkeit aus, die KI nach heutiger Forschung deutlich verändern könnte — bundesweit einer der höchsten Werte.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/koeln*

## Die Lage

- **626.170** Beschäftigte in Köln
- **248.404** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **154.630** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 154.630 |
| nicht oder gering betroffen | 48.397 |
| gering betroffen | 74.943 |
| gering oder deutlich betroffen | 51.422 |
| deutlich betroffen | 248.404 |
| Stufe ungewiss | 17.387 |
| keine Einstufung möglich | 7.667 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 137.982 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 133.766 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 115.183 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 68.568 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 50.765 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 35.205 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 35.109 Beschäftigte
- Führungskräfte: 24.785 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 1.486 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Köln ist der größte Kreis dieses Pakets, und sein Befund ist ungewöhnlich eindeutig. Der Anteil an Tätigkeiten, die KI deutlich verändern könnte, gehört bundesweit zu den höchsten; der Anteil nicht berührbarer Tätigkeiten zu den niedrigsten.

Besonders ist dabei die Lage im akademischen Feld. Es ist hier weit überdurchschnittlich groß — und von der eingeordneten Beschäftigung entfallen fast zwei Drittel auf deutlich berührbare Tätigkeiten. In anderen Großstädten dieses Pakets teilt sich dieses Feld eher hälftig oder liegt schwerpunktmäßig in offenen Kategorien. Ähnlich klar, aber weniger ungewöhnlich, liegt das ebenfalls sehr große Bürokräftefeld. Das größte Feld überhaupt, die Technikerberufe, bildet den Gegenpol: Dort kommt eindeutig deutlich Berührbares kaum vor.

Die Qualifikationsstruktur ist nach oben verschoben: Experten- und Spezialistentätigkeiten sind weit häufiger als üblich, Fachkräfte und Helfer deutlich seltener. Die Felder, die andernorts unberührte Beschäftigung tragen — Handwerk und Maschinenbedienung —, sind ausgesprochen dünn.

Der Unsicherheitsanteil bleibt dabei nahe am typischen Kreis. Das Bild ist also nicht nur ausgeprägt, sondern auch belastbar.

- Anteil deutlich betroffener Beschäftigung bundesweit zu den höchsten, nicht betroffener zu den niedrigsten
- Akademisches Feld weit überdurchschnittlich groß und zu fast zwei Dritteln deutlich betroffen eingeordnet
- Bürokräfte bundesweit zu den höchsten; Technikerberufe als größtes Feld gegenläufig
- Handwerk und Maschinenbedienung sehr schwach; Unsicherheitsanteil nahe am typischen Kreis

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (19.180 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (17.387 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (7.667 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (4.320 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Nordrhein-Westfalen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 05315000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 248.404 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 154.630 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 626.170 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 312.369 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

```
Veniora (2026): KI und Arbeit in Köln. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/koeln
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
