# KI und Arbeit in Leipzig, Stadt

In der Stadt Leipzig arbeiten 294.980 Menschen. Der Kreis steht in seinem eigenen Bundesland weit außen: Deutlich berührbare Tätigkeiten sind hier klar häufiger, kaum berührbare so selten wie in kaum einem anderen Kreis.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/leipzig-stadt*

## Die Lage

- **294.980** Beschäftigte in Leipzig, Stadt
- **87.298** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **81.240** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 81.240 |
| nicht oder gering betroffen | 29.297 |
| gering betroffen | 42.089 |
| gering oder deutlich betroffen | 20.665 |
| deutlich betroffen | 87.298 |
| Stufe ungewiss | 8.904 |
| keine Einstufung möglich | 4.297 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 63.523 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 58.111 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 39.526 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 37.624 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 24.225 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 20.905 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 18.230 Beschäftigte
- Führungskräfte: 10.885 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 761 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Die Stadt Leipzig steht in Sachsen weit außen. Der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten liegt klar über dem typischen deutschen Kreis und noch weit deutlicher über dem sächsischen Vergleichswert. Umgekehrt gehört der Anteil kaum berührbarer Beschäftigung zu den niedrigsten bundesweit. Beides ist dieselbe Beobachtung von zwei Seiten.

Die Qualifikationsstruktur zeigt in dieselbe Richtung. Experten- und Spezialistentätigkeiten sind ausgeprägt häufig, klassische Fachkrafttätigkeiten dagegen so selten wie in kaum einem anderen Kreis; auch Helfertätigkeiten liegen deutlich darunter. Passend dazu sind die akademischen Berufe stark besetzt, und dort gilt knapp die Hälfte der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar. Auch das Feld der Führungskräfte ist ungewöhnlich groß.

Was anderswo dagegenhält, fehlt hier weitgehend: Die Handwerks- und verwandten Berufe gehören zu den schwächsten Feldern bundesweit, und auch Hilfsarbeitskräfte und Maschinenbedienung sind unterdurchschnittlich vertreten.

Eine Einschränkung gehört dazu: Ein deutlich überdurchschnittlicher Teil der Beschäftigung trägt keine eindeutige Stufe oder lässt sich nicht fein auflösen. Die Richtung des Befunds ist klar, seine genaue Höhe weniger.

- Deutlich berührbare Beschäftigung klar über dem typischen Kreis, weit über dem Landeswert
- Kaum berührbare Beschäftigung gehört bundesweit zu den niedrigsten
- Experten und Spezialisten ausgeprägt häufig, Fachkräfte extrem selten; akademische Berufe und Führungskräfte stark besetzt
- Handwerk zu den schwächsten Feldern bundesweit; erhöhter Unsicherheitsanteil

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (20.550 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (8.904 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (4.297 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (820 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Sachsen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 14713000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 87.298 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 81.240 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 294.980 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 141.260 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Leipzig, Stadt. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/leipzig-stadt
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
