# KI und Arbeit in Leverkusen

In Leverkusen arbeiten 67.120 Menschen. Der Kreis ist ungewöhnlich schmal an der Basis: Helfertätigkeiten sind so selten wie in fast keinem anderen Kreis, Spezialisten und Experten dagegen deutlich häufiger als üblich.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/leverkusen*

## Die Lage

- **67.120** Beschäftigte in Leverkusen
- **18.883** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **23.358** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 23.358 |
| nicht oder gering betroffen | 6.433 |
| gering betroffen | 8.612 |
| gering oder deutlich betroffen | 5.487 |
| deutlich betroffen | 18.883 |
| Stufe ungewiss | 1.404 |
| keine Einstufung möglich | 843 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 16.459 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 11.270 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 9.863 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 7.550 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 6.589 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 5.763 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 5.069 Beschäftigte
- Führungskräfte: 2.221 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 235 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Leverkusen ist ein Kreis, in dem sich alle vier Qualifikationsebenen vom bundesweiten Bild entfernen — und zwar in dieselbe Richtung. Helfertätigkeiten gehören zu den seltensten in ganz Deutschland, Fachkrafttätigkeiten liegen ebenfalls darunter. Dafür sind Spezialisten- und Expertentätigkeiten deutlich häufiger als üblich, und auch das Feld der Führungskräfte ist ungewöhnlich stark besetzt.

Die Berufsfelder bestätigen das Bild von beiden Seiten. Die beiden größten Felder — Techniker und gleichrangige Berufe sowie akademische Berufe — sind beide überdurchschnittlich stark vertreten. Umgekehrt fehlt hier, was anderswo Gegengewicht bildet: Hilfsarbeitskräfte und Handwerksberufe gehören zu den schwach besetzten Feldern bundesweit.

Der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten liegt entsprechend über dem typischen Kreis. Der sichtbarste Einzeltreiber sind dabei die Bürokräfte, wo gut vier Fünftel der eingeordneten Beschäftigung die Stufe „deutlich betroffen“ tragen und das Feld selbst überdurchschnittlich groß ist.

Leverkusen ist damit ein durchgängig nach oben verschobener Kreis: Nicht eine einzelne Auffälligkeit prägt das Bild, sondern die gleichgerichtete Verschiebung über alle Ebenen hinweg.

- Helferanteil gehört zu den niedrigsten bundesweit, Fachkräfte ebenfalls darunter
- Spezialisten, Experten und Führungskräfte deutlich überdurchschnittlich
- Beide größten Felder überdurchschnittlich, Handwerk und Hilfsarbeitskräfte schwach
- Bürokräfte als sichtbarster Treiber der deutlichen Betroffenheit

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.280 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (1.404 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (843 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (930 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Nordrhein-Westfalen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 05316000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 18.883 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 23.358 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 67.120 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 33.989 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

```
Veniora (2026): KI und Arbeit in Leverkusen. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/leverkusen
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
