# KI und Arbeit in Lindau (Bodensee)

In Lindau (Bodensee) arbeiten 32.510 Menschen. Beim Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten trifft der Kreis den typischen deutschen Kreis auf die Nachkommastelle genau — mehr als anderswo bleibt hier allerdings unklar.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/lindau-bodensee*

## Die Lage

- **32.510** Beschäftigte in Lindau (Bodensee)
- **8.333** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **12.419** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 12.419 |
| nicht oder gering betroffen | 3.326 |
| gering betroffen | 3.243 |
| gering oder deutlich betroffen | 2.213 |
| deutlich betroffen | 8.333 |
| Stufe ungewiss | 653 |
| keine Einstufung möglich | 773 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 6.714 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 4.853 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 4.262 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 4.259 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 3.999 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 3.522 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 2.378 Beschäftigte
- Führungskräfte: 769 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 203 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Lindau (Bodensee) ist ein Kreis ohne Ausschlag. Der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten entspricht dem typischen deutschen Kreis exakt, und auch die übrigen Kategorien des Gesamtbilds bleiben im mittleren Bereich. Nur die gering berührbare Beschäftigung und die zwischen zwei Stufen offenen Kategorien liegen etwas darunter.

Die einzige klare Feldaussage betrifft die Handwerks- und verwandten Berufe. Sie sind hier das zweitgrößte Feld und deutlich stärker besetzt als im typischen Kreis; ihre eingeordnete Beschäftigung entfällt vollständig auf Tätigkeiten, die KI nicht berührt. Das übliche Gegenstück bilden die Bürokräfte, wo der weit überwiegende Teil als deutlich berührbar gilt — dieses Feld ist hier allerdings kleiner als üblich.

Zur Geschichte gehört die Datenlage. Ein überdurchschnittlicher Teil der Beschäftigung trägt keine eindeutige Stufe oder lässt sich nicht fein auflösen, deutlich mehr als im bayerischen Vergleich. Sichtbar wird das im größten Feld, den Technikern, wo für einen erkennbaren Teil der eingeordneten Beschäftigung keine Einstufung möglich war.

Lindau liegt also nahe am typischen deutschen Kreis — mit dem Vorbehalt, dass die Einordnung hier weniger weit trägt als anderswo.

- Deutlich berührbare Beschäftigung trifft den typischen Kreis exakt
- Handwerksberufe zweitgrößtes Feld, überdurchschnittlich besetzt und vollständig nicht betroffen
- Bürokräftefeld kleiner als üblich, kategoriell aber klar
- Unsicherheitsanteil über dem typischen Kreis, sichtbar im größten Feld

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.320 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (653 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (773 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (200 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Bayern.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 09776000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 8.333 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 12.419 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 32.510 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 14.559 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Lindau (Bodensee). Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/lindau-bodensee
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
