# KI und Arbeit in Main-Spessart

In Main-Spessart arbeiten 47.900 Menschen. In der Summe liegt der Kreis nahe am typischen deutschen Kreis — bemerkenswert ist er in der Verteilung: Das Handwerk gehört hier zu den bundesweit größten Feldern.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/main-spessart*

## Die Lage

- **47.900** Beschäftigte in Main-Spessart
- **12.667** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **18.729** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 18.729 |
| nicht oder gering betroffen | 4.985 |
| gering betroffen | 5.228 |
| gering oder deutlich betroffen | 3.291 |
| deutlich betroffen | 12.667 |
| Stufe ungewiss | 899 |
| keine Einstufung möglich | 1.421 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 10.445 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 8.758 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 7.051 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 5.591 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 4.924 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 4.703 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 4.214 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.290 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 246 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Main-Spessart ist ein Kreis, dessen Gesamtwerte kaum vom typischen Kreis abweichen. Interessant ist er nicht in der Summe, sondern darin, wie sie zustande kommt.

Das Handwerk ist hier auffällig groß — es gehört zu den am stärksten besetzten Handwerksfeldern bundesweit, und seine eingeordnete Beschäftigung entfällt geschlossen auf Tätigkeiten, die KI kaum berührt. Dasselbe gilt für die Bediener von Anlagen und Maschinen, die ebenfalls überdurchschnittlich besetzt sind.

Diesen Blöcken steht das Feld der Bürokräfte gegenüber, wo gut vier Fünftel der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar gelten — und dieses Feld ist hier größer als im typischen Kreis. Ein zweites hoch eingestuftes Feld fällt dagegen kaum ins Gewicht. Bei den Dienstleistungsberufen und Verkäufern gilt knapp die Hälfte der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar — doch das Feld gehört in seiner Größe zu den bundesweit schwächsten. Ein hoher Anteil in einem kleinen Feld wiegt weniger.

So entsteht ein Kreis, der nicht mittig ist, weil wenig passiert, sondern weil sich zwei kräftig besetzte Gegenpole ausgleichen — mit einem leichten Übergewicht auf der kaum berührbaren Seite.

- Die Gesamtwerte liegen nahe am typischen Kreis, bundesweit wie in Bayern
- Das Handwerk gehört zu den bundesweit größten Feldern und liegt vollständig bei kaum berührbaren Tätigkeiten
- Die Bürokräfte sind überdurchschnittlich groß und hoch eingestuft — der wirksame Gegenpol
- Die Dienstleistungsberufe sind intern hoch eingestuft, aber bundesweit eines der kleinsten Felder

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (760 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (899 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (1.421 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (10 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Bayern.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 09677000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 12.667 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 18.729 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 47.900 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 23.002 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Main-Spessart. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/main-spessart
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
