# KI und Arbeit in Mainz

In Mainz arbeiten 129.610 Menschen. Ein Drittel übt eine Tätigkeit aus, die KI nach heutiger Forschung deutlich verändern könnte — allerdings trägt hier auch ungewöhnlich viel Beschäftigung gar keine eindeutige Einstufung.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/mainz*

## Die Lage

- **129.610** Beschäftigte in Mainz
- **43.364** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **30.801** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 30.801 |
| nicht oder gering betroffen | 11.696 |
| gering betroffen | 18.545 |
| gering oder deutlich betroffen | 11.373 |
| deutlich betroffen | 43.364 |
| Stufe ungewiss | 3.774 |
| keine Einstufung möglich | 2.037 |

## Berufsfelder

- Akademische Berufe: 30.871 Beschäftigte
- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 30.264 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 20.598 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 12.919 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 8.424 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 6.630 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 6.467 Beschäftigte
- Führungskräfte: 5.082 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 337 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

In Mainz ist das größte Berufsfeld ein anderes als in den meisten Kreisen: die akademischen Berufe. Sie gehören bundesweit zu den am stärksten besetzten, und von ihrer eingeordneten Beschäftigung gilt der überwiegende Teil als deutlich berührbar. Auch die Bürokräfte sind deutlich überdurchschnittlich groß, mit noch höherem Anteil.

Was anderswo gegensteuert, ist hier extrem dünn: Handwerk und Hilfsarbeitskräfte gehören bundesweit zu den kleinsten Feldern überhaupt. Entsprechend gehört der Anteil kaum berührbarer Beschäftigung zu den niedrigsten in Deutschland. Die Qualifikationsstruktur folgt demselben Muster — Expertentätigkeiten sind hier weit häufiger als im typischen Kreis, Helfertätigkeiten so selten wie fast nirgends.

Eine Einschränkung gehört jedoch ausdrücklich dazu: Ein Zehntel der Beschäftigung trägt keine eindeutige Stufe oder lässt sich nicht fein genug auflösen — deutlich mehr als im typischen Kreis. Bei einem Kreis, der so weit oben liegt, bedeutet das, dass der Betroffenheitswert nicht als präziser Punktwert gelesen werden sollte.

Die Richtung des Befundes ist dennoch klar: Mainz ist ein Kreis, in dem die berührbaren Bürofelder groß und die kaum berührbaren Gegenpole klein sind — nur die Schärfe der Zahl ist hier begrenzt.

- Die akademischen Berufe sind das größte Feld und gehören bundesweit zu den am stärksten besetzten
- Handwerk und Hilfsarbeitskräfte gehören bundesweit zu den kleinsten Feldern
- Der Anteil kaum berührbarer Beschäftigung gehört zu den niedrigsten in Deutschland
- Ein Zehntel der Beschäftigung trägt keine eindeutige Stufe — der Wert ist nicht scharf zu lesen

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (7.510 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (3.774 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (2.037 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (610 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Rheinland-Pfalz.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 07315000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 43.364 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 30.801 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 129.610 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 61.382 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Mainz. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/mainz
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
