# KI und Arbeit in Mannheim

In Mannheim arbeiten 201.860 Menschen. Gut jede dritte Beschäftigung entfällt auf eine Tätigkeit, die KI nach heutiger Forschung deutlich verändern könnte — und das, obwohl das größte Berufsfeld der Stadt kaum dazu beiträgt.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/mannheim*

## Die Lage

- **201.860** Beschäftigte in Mannheim
- **66.375** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **63.401** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 63.401 |
| nicht oder gering betroffen | 16.216 |
| gering betroffen | 24.311 |
| gering oder deutlich betroffen | 16.177 |
| deutlich betroffen | 66.375 |
| Stufe ungewiss | 4.582 |
| keine Einstufung möglich | 3.968 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 43.990 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 36.411 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 32.292 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 19.541 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 19.277 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 18.729 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 17.412 Beschäftigte
- Führungskräfte: 6.784 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 594 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Mannheim gehört bundesweit zum oberen Zehntel — bemerkenswert ist dabei, dass keines der beiden Felder mit den höchsten Einstufungsanteilen das größte ist.

Das größte Feld sind die Techniker und gleichrangigen nichttechnischen Berufe, und dort gilt nur ein Bruchteil der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar. Erst das zweitgrößte, die akademischen Berufe, liegt über der Hälfte; das drittgrößte, die Bürokräfte, noch weit höher — und beide sind zugleich deutlich überdurchschnittlich groß. Der hohe Kreiswert entsteht also nicht aus einem dominierenden Feld, sondern aus der Breite, in der die hoch eingestuften Bürofelder besetzt sind.

Gegenläufig wirken die Hilfsarbeitskräfte und das Handwerk, deren eingeordnete Beschäftigung ganz überwiegend auf kaum berührbare Tätigkeiten entfällt. Nur ist das Handwerk hier kleiner als im typischen Kreis — es kann kaum ausgleichen.

Die Qualifikationsstruktur bestätigt das Bild aus einer anderen Richtung: Fachkrafttätigkeiten sind so selten wie in kaum einem anderen Kreis, während Spezialisten, Experten und Führungskräfte alle deutlich häufiger vertreten sind. Mannheim ist damit ein Kreis, dessen Lage nicht aus einem Ausreißer stammt, sondern aus einer durchgehend nach oben verschobenen Struktur.

- Der Kreiswert gehört bundesweit zum oberen Zehntel, obwohl das größte Feld kaum beiträgt
- Akademische Berufe und Bürokräfte sind beide deutlich überdurchschnittlich groß und hoch eingestuft
- Hilfsarbeitskräfte und Handwerk halten dagegen, das Handwerk ist aber unterdurchschnittlich groß
- Fachkrafttätigkeiten sind so selten wie in kaum einem anderen Kreis

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (5.900 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (4.582 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (3.968 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (970 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Baden-Württemberg.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 08222000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 66.375 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 63.401 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 201.860 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 100.950 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Mannheim. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/mannheim
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
