# KI und Arbeit in Mayen-Koblenz

In Mayen-Koblenz arbeiten 72.250 Menschen. Der Kreis liegt in fast allen Hauptgrößen nahe am typischen deutschen Kreis — deutlich berührbare Tätigkeiten kommen etwas seltener vor als anderswo.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/mayen-koblenz*

## Die Lage

- **72.250** Beschäftigte in Mayen-Koblenz
- **16.633** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **26.686** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 26.686 |
| nicht oder gering betroffen | 8.624 |
| gering betroffen | 7.573 |
| gering oder deutlich betroffen | 5.410 |
| deutlich betroffen | 16.633 |
| Stufe ungewiss | 1.331 |
| keine Einstufung möglich | 1.332 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 13.579 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 9.825 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 8.886 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 8.700 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 8.656 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 8.105 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 8.035 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.474 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 329 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Mayen-Koblenz ist ein Kreis ohne dominierenden Einzelbefund. Der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung liegt etwas unter dem typischen Kreis, der Anteil kaum berührbarer trifft ihn nahezu. Innerhalb von Rheinland-Pfalz fällt der Kreis kaum auf.

Was sich zeigt, ist der übliche Gegensatz zwischen den größten Feldern. Bei den Technikern gilt kaum etwas als deutlich berührbar, bei den Dienstleistungsberufen und Verkäufern gut vier von zehn. Keines der beiden Felder fällt dabei in seiner Größe aus dem Rahmen. Klarer sind die Ränder: Bei den Bürokräften gelten knapp vier Fünftel der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar, bei den Hilfsarbeitskräften liegt sie ganz überwiegend und im Handwerk geschlossen auf der kaum berührbaren Seite.

Etwas heraus stechen nur zwei Züge: Das Feld der Bediener von Anlagen und Maschinen ist deutlich größer als im typischen Kreis, und Helfertätigkeiten sind häufiger vertreten.

Einschränkend ist der Unsicherheitsanteil zu nennen: Er liegt über dem typischen Kreis, überwiegend weil ein Teil der Beschäftigung nicht fein genug auflösbar ist. Innerhalb des Landes ist das allerdings nahezu normal. Mayen-Koblenz ist damit vor allem ein Kreis, dessen Befund die Mitte ist.

- Deutlich berührbare Beschäftigung liegt leicht unter, kaum berührbare nahe am typischen Kreis
- Der Gegensatz zwischen den größten Feldern besteht, ohne dass deren Größe auffiele
- Anlagenbedienung und Helfertätigkeiten sind etwas stärker vertreten
- Der erhöhte Unsicherheitsanteil ist im Landesvergleich nahezu normal

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (3.760 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (1.331 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (1.332 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (980 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Rheinland-Pfalz.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 07137000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 16.633 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 26.686 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 72.250 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 30.459 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

```
Veniora (2026): KI und Arbeit in Mayen-Koblenz. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/mayen-koblenz
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
