# KI und Arbeit in Mettmann

In Mettmann arbeiten 198.030 Menschen. Fast jede dritte Beschäftigung entfällt auf eine Tätigkeit, die KI nach heutiger Forschung deutlich verändern könnte — deutlich mehr als im typischen Kreis und mehr als im übrigen Nordrhein-Westfalen.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/mettmann*

## Die Lage

- **198.030** Beschäftigte in Mettmann
- **63.693** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **64.610** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 64.610 |
| nicht oder gering betroffen | 18.856 |
| gering betroffen | 20.823 |
| gering oder deutlich betroffen | 16.778 |
| deutlich betroffen | 63.693 |
| Stufe ungewiss | 3.903 |
| keine Einstufung möglich | 2.888 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 41.328 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 32.171 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 31.065 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 23.441 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 21.425 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 18.724 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 16.125 Beschäftigte
- Führungskräfte: 6.182 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 1.089 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Mettmann gehört bundesweit zum oberen Zehntel, und der Befund lässt sich an drei Feldern festmachen, die zusammen etwa die Hälfte der Kreisbeschäftigung stellen.

Die akademischen Berufe sind überdurchschnittlich groß, und von ihrer eingeordneten Beschäftigung gilt gut die Hälfte als deutlich berührbar. Die Bürokräfte liegen ebenfalls deutlich über typischer Größe und tragen einen noch höheren Anteil. Das größte Feld dagegen, die Techniker und gleichrangigen nichttechnischen Berufe, trägt kaum etwas bei — hier liegt der eigentliche Kontrast des Kreises.

Was dagegenhalten könnte, ist durchgehend schwächer besetzt als anderswo: Handwerk, Hilfsarbeitskräfte und Anlagenbedienung liegen alle unter typischer Größe, obwohl ihre eingeordnete Beschäftigung ganz überwiegend auf kaum berührbare Tätigkeiten entfällt.

Die Qualifikationsstruktur zeigt dasselbe von der anderen Seite: Fachkrafttätigkeiten sind hier deutlich seltener als im typischen Kreis, Spezialisten- und Expertentätigkeiten deutlich häufiger, und auch Führungsberufe sind stark besetzt. Anders als in manchen vergleichbar hoch liegenden Kreisen ist die Datenlage dabei unauffällig — der Befund steht auf verhältnismäßig festem Grund.

- Akademische Berufe und Bürokräfte sind beide überdurchschnittlich groß und hoch eingestuft
- Das größte Feld trägt kaum bei — das ist der eigentliche Kontrast
- Handwerk, Hilfsarbeitskräfte und Anlagenbedienung sind alle unterdurchschnittlich besetzt
- Die Qualifikationsstruktur ist nach oben verschoben, die Datenlage unauffällig

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (5.510 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (3.903 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (2.888 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (1.100 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Nordrhein-Westfalen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 05158000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 63.693 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 64.610 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 198.030 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 95.560 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Mettmann. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/mettmann
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
