# KI und Arbeit in Minden-Lübbecke

In Minden-Lübbecke arbeiten 134.380 Menschen. Der Kreis liegt in allen Hauptgrößen praktisch auf dem typischen deutschen Wert — hinter dieser Mitte stehen allerdings Felder, die weiter auseinanderliegen als der Gesamtwert vermuten lässt.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/minden-luebbecke*

## Die Lage

- **134.380** Beschäftigte in Minden-Lübbecke
- **34.697** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **50.565** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 50.565 |
| nicht oder gering betroffen | 14.725 |
| gering betroffen | 16.528 |
| gering oder deutlich betroffen | 8.917 |
| deutlich betroffen | 34.697 |
| Stufe ungewiss | 2.153 |
| keine Einstufung möglich | 2.106 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 29.439 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 18.634 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 18.085 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 17.742 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 16.358 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 15.066 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 10.737 Beschäftigte
- Führungskräfte: 2.916 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 714 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Minden-Lübbecke ist einer der unauffälligsten Kreise überhaupt. Der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung liegt praktisch auf dem typischen Wert, der Anteil kaum berührbarer trifft den nordrhein-westfälischen Landeswert exakt, und alle vier Qualifikationsebenen liegen nah an ihren typischen Höhen.

Die Bewegung findet unterhalb dieser Oberfläche statt. Zwischen den beiden größten Feldern liegt eine der größten Spannen, die dieses Bild kennt. Bei den Technikern gilt so gut wie nichts der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar, bei den Bürokräften der weit überwiegende Teil. Das dritte große Feld, das Handwerk, liegt mit seiner gesamten eingeordneten Beschäftigung auf der kaum berührbaren Seite.

Dabei fällt keines dieser Felder in seiner Größe aus dem Rahmen. Es ist nicht so, dass ein einzelnes Feld hier dominiert — die Felder sind jeweils mittelgroß und stehen sich in ihrer Einstufung diametral gegenüber.

Dass sich diese sehr verschiedenen Lagen zu einem Wert genau in der Mitte addieren, ist der eigentliche Befund. Ein durchschnittlicher Kreiswert bedeutet hier keine gleichmäßige Verteilung, sondern das Nebeneinander stark gegensätzlicher Felder in jeweils mittlerer Größe.

- Alle Hauptgrößen und Qualifikationsebenen liegen praktisch auf typischer Höhe
- Zwischen den beiden größten Feldern liegt eine der größten Spannen überhaupt
- Das Handwerk liegt vollständig auf der kaum berührbaren Seite
- Keines der prägenden Felder fällt in seiner Größe aus dem Rahmen

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (3.540 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (2.153 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (2.106 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (1.200 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Nordrhein-Westfalen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 05770000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 34.697 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 50.565 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 134.380 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 63.941 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Minden-Lübbecke. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/minden-luebbecke
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
