# KI und Arbeit in Mühldorf a.Inn

In Mühldorf a.Inn arbeiten 45.980 Menschen. Beim Gesamtbild liegt der Kreis nahe am typischen deutschen Kreis — auffällig ist eher, wer hier arbeitet: Helfertätigkeiten sind ungewöhnlich häufig, Expertentätigkeiten selten.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/muehldorf-a-inn*

## Die Lage

- **45.980** Beschäftigte in Mühldorf a.Inn
- **11.385** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **18.407** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 18.407 |
| nicht oder gering betroffen | 5.480 |
| gering betroffen | 4.398 |
| gering oder deutlich betroffen | 3.248 |
| deutlich betroffen | 11.385 |
| Stufe ungewiss | 640 |
| keine Einstufung möglich | 782 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 9.398 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 6.776 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 6.070 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 6.055 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 5.667 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 4.687 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 4.572 Beschäftigte
- Führungskräfte: 896 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 219 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Mühldorf a.Inn ist ein Kreis, dessen Besonderheit nicht im Ergebnis steckt, sondern in der Struktur dahinter. Der Anteil der Tätigkeiten, die KI nach heutiger Forschung deutlich verändern könnte, liegt nahe am typischen deutschen Kreis. Interessanter ist die Qualifikationsseite: Helfertätigkeiten sind hier deutlich häufiger als anderswo, Expertentätigkeiten gehören zu den seltensten im unteren Achtel aller Kreise. Die Beschäftigung ruht also stärker auf den unteren Qualifikationsebenen.

In den Berufsfeldern zeigt sich der eigentliche Gegensatz. Handwerks- und verwandte Berufe bilden das zweitgrößte Feld und sind überdurchschnittlich stark besetzt; von den Beschäftigten, für die eine Einordnung vorliegt, entfällt dort alles auf nicht berührbare Tätigkeiten. Auch die Hilfsarbeitskräfte, ebenfalls stärker vertreten als im typischen Kreis, stehen fast vollständig auf dieser Seite.

Dem gegenüber stehen die Bürokräfte: Dort gelten vier von fünf der eingeordneten Tätigkeiten als deutlich berührbar. Beide Felder sind groß, und sie zeigen in entgegengesetzte Richtungen. Der unauffällige Gesamtwert entsteht nicht aus einer gleichmäßigen Lage, sondern aus dem Nebeneinander sehr verschieden geprägter Felder.

- Gesamtbild nahe am typischen Kreis, aber Helfertätigkeiten deutlich häufiger und Expertentätigkeiten deutlich seltener als üblich
- Handwerk und Hilfsarbeitskräfte überdurchschnittlich besetzt und fast vollständig auf der nicht berührbaren Seite
- Bürokräfte als Gegenpol: vier Fünftel der eingeordneten Tätigkeiten deutlich berührbar

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.620 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (640 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (782 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (70 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Bayern.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 09183000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 11.385 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 18.407 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 45.980 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 21.700 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Mühldorf a.Inn. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/muehldorf-a-inn
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
