# KI und Arbeit in Mülheim an der Ruhr

In Mülheim an der Ruhr arbeiten 64.480 Menschen. Deutlich mehr als jeder Dritte übt eine Tätigkeit aus, die KI nach heutiger Forschung stark verändern könnte — einer der höchsten Werte bundesweit.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/muelheim-an-der-ruhr*

## Die Lage

- **64.480** Beschäftigte in Mülheim an der Ruhr
- **24.089** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **18.838** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 18.838 |
| nicht oder gering betroffen | 5.104 |
| gering betroffen | 8.212 |
| gering oder deutlich betroffen | 4.117 |
| deutlich betroffen | 24.089 |
| Stufe ungewiss | 1.160 |
| keine Einstufung möglich | 820 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 15.373 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 11.228 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 9.914 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 8.138 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 6.159 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 5.216 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 4.112 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.928 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 272 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Mülheim an der Ruhr ist ein Bürostandort, und der Befund folgt daraus. Die Bürokräfte stellen ein ungewöhnlich großes Feld, und dort gelten fast neun von zehn der eingeordneten Tätigkeiten als deutlich berührbar — praktisch alles, was sich eindeutig zuordnen lässt. Auch akademische Berufe und Technikerberufe sind überdurchschnittlich stark besetzt.

Was anderswo dagegenhält, ist hier schwach vertreten: Handwerk, Hilfsarbeitskräfte und Maschinenbedienung — die Felder, deren eingeordnete Beschäftigung ganz überwiegend nicht berührbare Tätigkeiten trägt — liegen alle unter dem typischen Kreis, die beiden letzteren deutlich. Entsprechend niedrig fällt der Anteil nicht berührbarer Tätigkeiten insgesamt aus.

Bemerkenswert ist noch ein Drittes: Wie wenig hier offenbleibt. Der Anteil der Beschäftigung, die zwischen zwei Stufen unentschieden bleibt, gehört bundesweit zu den niedrigsten. Der hohe Wert ist also nicht nur hoch, er ist auch vergleichsweise scharf gezeichnet — ein Ergebnis, das man mit ungewöhnlich wenig Vorbehalt lesen kann.

- Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten gehört bundesweit zu den obersten Rängen
- Bürokräfte ungewöhnlich großes Feld mit fast durchgängig deutlich berührbaren eingeordneten Tätigkeiten
- Die gegenläufigen Felder — Handwerk, Hilfsarbeit, Maschinenbedienung — sind schwach besetzt
- Sehr wenig Beschäftigung bleibt zwischen zwei Stufen offen

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.470 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (1.160 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (820 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (760 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Nordrhein-Westfalen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 05117000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 24.089 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 18.838 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 64.480 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 30.790 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Mülheim an der Ruhr. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/muelheim-an-der-ruhr
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
