# KI und Arbeit in München, Landeshauptstadt

In der Landeshauptstadt München arbeiten 967.810 Menschen. Gut vier von zehn üben eine Tätigkeit aus, die KI nach heutiger Forschung deutlich verändern könnte — und der Anteil an Expertentätigkeiten ist der höchste bundesweit.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/muenchen-landeshauptstadt*

## Die Lage

- **967.810** Beschäftigte in München, Landeshauptstadt
- **417.530** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **213.545** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 213.545 |
| nicht oder gering betroffen | 71.998 |
| gering betroffen | 120.665 |
| gering oder deutlich betroffen | 62.886 |
| deutlich betroffen | 417.530 |
| Stufe ungewiss | 38.656 |
| keine Einstufung möglich | 8.600 |

## Berufsfelder

- Akademische Berufe: 293.778 Beschäftigte
- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 210.531 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 147.635 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 93.258 Beschäftigte
- Führungskräfte: 53.645 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 52.935 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 44.875 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 35.742 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 1.481 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Die Landeshauptstadt München ist der äußerste Fall dieses Pakets. Beim Anteil der Expertentätigkeiten steht sie an der Spitze aller Kreise, und die übrige Qualifikationsstruktur folgt: Spezialistentätigkeiten gehören ebenfalls zu den häufigsten, Fachkraft- und Helfertätigkeiten zu den seltensten überhaupt. Die Beschäftigung ist an beiden Enden verschoben.

Die Berufsfelder zeigen dasselbe. Akademische Berufe bilden das größte Feld und stehen bundesweit ganz oben; gut die Hälfte der dort eingeordneten Beschäftigung gilt als deutlich berührbar. Bei den Bürokräften ist es fast alles, was sich eindeutig zuordnen lässt. Die Gegenseite fehlt weitgehend: Handwerk, Hilfsarbeitskräfte und Maschinenbedienung gehören sämtlich zu den am schwächsten besetzten bundesweit.

Einen Gegenpol gibt es dennoch, und er liegt im zweitgrößten Feld: Bei den Technikerberufen trägt die eingeordnete Beschäftigung kaum deutlich berührbare Tätigkeiten; dort überwiegen geringe Berührbarkeit und Kategorien, die zwischen zwei Stufen offenbleiben.

Zur Einordnung gehört, dass gut die Hälfte der Zahlen regional abgeleitet entsteht.

- Expertenanteil ist der höchste bundesweit, Fachkraft- und Helferanteil gehören zu den niedrigsten
- Akademische Berufe bundesweit größter Anteil; Bürokräfte fast durchgängig deutlich berührbar
- Handwerk, Hilfsarbeit und Maschinenbedienung gehören zu den bundesweit schwächsten Feldern
- Technikerberufe als Gegenpol mit kaum deutlich berührbarer eingeordneter Beschäftigung

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (32.900 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (38.656 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (8.600 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (1.170 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Bayern.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 09162000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 417.530 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 213.545 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 967.810 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 532.740 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in München, Landeshauptstadt. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/muenchen-landeshauptstadt
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
