# KI und Arbeit in München

Im Kreis München arbeiten 264.220 Menschen. Mehr als vier von zehn üben eine Tätigkeit aus, die KI nach heutiger Forschung deutlich verändern könnte — bundesweit einer der höchsten Werte.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/muenchen*

## Die Lage

- **264.220** Beschäftigte in München
- **115.993** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **57.854** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 57.854 |
| nicht oder gering betroffen | 20.917 |
| gering betroffen | 31.899 |
| gering oder deutlich betroffen | 18.149 |
| deutlich betroffen | 115.993 |
| Stufe ungewiss | 7.826 |
| keine Einstufung möglich | 4.372 |

## Berufsfelder

- Akademische Berufe: 77.316 Beschäftigte
- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 53.789 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 43.290 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 20.197 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 17.376 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 16.848 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 14.098 Beschäftigte
- Führungskräfte: 13.336 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 760 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Der Kreis München ist ein Kreis der Hochqualifizierten, und das erklärt fast alles Weitere. In allen vier Qualifikationsebenen weicht er vom Bundesbild ab, und zwar konsequent in dieselbe Richtung: Experten- und Spezialistentätigkeiten gehören bundesweit zu den häufigsten, Helfer- und Fachkrafttätigkeiten zu den seltensten. Der Fachkraftanteil ist der niedrigste Wertebereich überhaupt.

Entsprechend sehen die Berufsfelder aus. Akademische Berufe bilden das größte Feld und gehören bundesweit zur Spitze; von den Beschäftigten, für die eine Einordnung vorliegt, gilt dort gut die Hälfte als deutlich berührbar. Auch Führungskräfte sind ungewöhnlich häufig. Was gegenhalten würde — Handwerk, Hilfsarbeit, Maschinenbedienung, Dienstleistungsberufe — ist durchweg schwächer besetzt als im typischen Kreis.

Bemerkenswert ist der Abstand zwischen den beiden größten Feldern: Bei den akademischen Berufen trägt die Mehrheit der eingeordneten Beschäftigung deutlich berührbare Tätigkeiten, bei den Technikerberufen fast nichts — dort bleibt vieles zwischen zwei Stufen offen.

Einzuschränken bleibt, dass mehr als die Hälfte der Zahlen regional abgeleitet entsteht statt direkt aus der Kreisstatistik.

- Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten gehört bundesweit zu den höchsten, Anteil nicht berührbarer zu den niedrigsten
- Qualifikationsstruktur in allen vier Ebenen extrem verschoben: Experten und Spezialisten sehr häufig, Fachkräfte und Helfer sehr selten
- Akademische Berufe größtes Feld und bundesweite Spitze; gegenläufige Felder durchweg schwach
- Mehr als die Hälfte der Zahlen regional abgeleitet

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (7.320 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (7.826 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (4.372 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (30 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Bayern.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 09184000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 115.993 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 57.854 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 264.220 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 146.980 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in München. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/muenchen
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
