# KI und Arbeit in Nienburg (Weser)

In Nienburg (Weser) arbeiten 40.610 Menschen. Es ist ein ausgesprochener Fachkräftekreis: Fast zwei Drittel der Beschäftigung entfallen auf Fachkrafttätigkeiten, deutlich mehr als im typischen deutschen Kreis.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/nienburg-weser*

## Die Lage

- **40.610** Beschäftigte in Nienburg (Weser)
- **9.893** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **16.449** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 16.449 |
| nicht oder gering betroffen | 5.042 |
| gering betroffen | 4.377 |
| gering oder deutlich betroffen | 2.671 |
| deutlich betroffen | 9.893 |
| Stufe ungewiss | 706 |
| keine Einstufung möglich | 772 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 8.229 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 6.039 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 5.835 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 5.191 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 4.884 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 4.770 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 3.849 Beschäftigte
- Führungskräfte: 682 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 431 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Nienburg (Weser) ist ein Fachkräftekreis, und das prägt alles Weitere. Der Fachkraftanteil gehört zu den höchsten bundesweit, während Spezialisten- und Expertentätigkeiten deutlich seltener sind als üblich. Auch die Felder, in denen solche Tätigkeiten typischerweise sitzen — akademische Berufe und Führungskräfte —, sind hier ausgesprochen schwach besetzt.

Der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten bleibt entsprechend unauffällig bis zurückhaltend, sowohl gegenüber dem Bund als auch gegenüber Niedersachsen. Kaum berührbare Tätigkeiten machen dagegen einen überdurchschnittlichen Teil aus.

Bei den Feldern fällt auf, dass gleich drei überdurchschnittlich besetzte Felder auf derselben Seite liegen. Im Handwerk trägt die eingeordnete Beschäftigung vollständig nicht berührbare Tätigkeiten, bei den Hilfsarbeitskräften fast ebenso, und bei den Maschinenbedienern fällt die kleine Bezugsgröße überwiegend dorthin. Dem stehen allein die Bürokräfte gegenüber, wo mehr als vier Fünftel der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar gelten — ein Feld, das hier unterdurchschnittlich groß ist. Das Übergewicht liegt also klar auf einer Seite.

- Fachkraftanteil gehört zu den höchsten bundesweit; Spezialisten und Experten deutlich seltener
- Akademische Berufe und Führungskräfte ausgesprochen schwach besetzt
- Drei überdurchschnittlich besetzte Felder — Handwerk, Hilfsarbeit, Maschinenbedienung — auf der kaum berührbaren Seite
- Bürokräfte als einziger Gegenpol, unterdurchschnittlich groß

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (760 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (706 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (772 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (10 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Niedersachsen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 03256000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 9.893 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 16.449 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 40.610 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 19.110 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Nienburg (Weser). Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/nienburg-weser
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
