# KI und Arbeit in Nürnberg

In Nürnberg arbeiten 320.210 Menschen. Deutlich mehr als jeder Dritte übt eine Tätigkeit aus, die KI nach heutiger Forschung stark verändern könnte — bundesweit einer der höchsten Werte.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/nuernberg*

## Die Lage

- **320.210** Beschäftigte in Nürnberg
- **121.304** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **89.793** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 89.793 |
| nicht oder gering betroffen | 29.745 |
| gering betroffen | 34.331 |
| gering oder deutlich betroffen | 22.392 |
| deutlich betroffen | 121.304 |
| Stufe ungewiss | 10.036 |
| keine Einstufung möglich | 4.840 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 69.589 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 63.135 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 54.643 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 31.546 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 29.689 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 27.565 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 25.863 Beschäftigte
- Führungskräfte: 9.827 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 583 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Nürnberg gehört beim Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung zur bundesweiten Spitzengruppe, und drei Felder tragen das. Die Bürokräfte sind ungewöhnlich stark besetzt, und dort gilt die weit überwiegende Mehrheit der eingeordneten Tätigkeiten als deutlich berührbar. Die akademischen Berufe sind ebenfalls deutlich größer als im typischen Kreis, mit fast drei Fünfteln deutlich berührbarer eingeordneter Beschäftigung. Auch die Führungskräfte sind überdurchschnittlich vertreten.

Das größte Feld steht dem entgegen: Bei den Technikerberufen trägt die eingeordnete Beschäftigung kaum deutlich berührbare Tätigkeiten. Der Abstand zu den akademischen Berufen ist bemerkenswert groß — zwei große Felder, die auf denselben Kreis völlig unterschiedlich blicken lassen.

Was gegenhalten würde, fehlt weitgehend: Handwerk und Dienstleistungsberufe sind beide deutlich schwächer besetzt als im typischen Kreis, und die Qualifikationsstruktur zeigt in dieselbe Richtung — Experten und Spezialisten häufig, klassische Fachkrafttätigkeiten deutlich seltener. Einzuschränken bleibt, dass ein Großteil der Zahlen regional abgeleitet entsteht.

- Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten gehört bundesweit zu den höchsten
- Bürokräfte, akademische Berufe und Führungskräfte alle überdurchschnittlich stark besetzt
- Technikerberufe als größtes Feld gegenläufig, mit sehr großem Abstand zu den akademischen Berufen
- Handwerk und Dienstleistungsberufe schwach; Qualifikationsstruktur nach oben verschoben

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (6.960 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (10.036 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (4.840 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (910 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Bayern.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 09564000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 121.304 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 89.793 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 320.210 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 173.720 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Nürnberg. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/nuernberg
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
