# KI und Arbeit in Oberallgäu

Im Oberallgäu arbeiten 58.260 Menschen. Im Gesamtbild ist es ein Kreis der Mitte — auffällig ist vor allem, dass sich ein Teil der Beschäftigung keiner klaren Stufe zuordnen lässt.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/oberallgaeu*

## Die Lage

- **58.260** Beschäftigte in Oberallgäu
- **15.164** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **21.225** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 21.225 |
| nicht oder gering betroffen | 6.536 |
| gering betroffen | 7.053 |
| gering oder deutlich betroffen | 3.955 |
| deutlich betroffen | 15.164 |
| Stufe ungewiss | 1.785 |
| keine Einstufung möglich | 1.162 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 12.547 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 8.754 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 8.177 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 7.915 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 6.538 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 6.242 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 4.804 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.522 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 382 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Das Oberallgäu ist im Gesamtbild ein Kreis der Mitte. Der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten liegt nahe am typischen Kreis, der Anteil kaum berührbarer ebenso, und auch die Kategorien, die zwischen zwei Stufen offenbleiben, treffen den typischen Wert praktisch.

Eine Auffälligkeit gibt es dennoch, und sie lässt sich sogar lokalisieren. Bei den Hilfsarbeitskräften entfällt ein spürbarer Teil der eingeordneten Beschäftigung auf die Kategorie „Stufe ungewiss“; der Rest liegt fast vollständig auf der kaum berührbaren Seite. Dort sitzt ein Gutteil der Unschärfe im Kreis.

Die Feldstruktur zeigt den vertrauten Gegensatz. Dienstleistungsberufe und Verkäufer bilden das zweitgrößte Feld und sind überdurchschnittlich besetzt. Bei den Bürokräften gelten gut vier Fünftel der eingeordneten Tätigkeiten als deutlich berührbar, bei den Handwerksberufen praktisch alles als kaum berührbar. Zwei etwa gleich große Felder, entgegengesetzt geprägt — daraus ergibt sich das mittlere Gesamtbild.

- Gesamtbild in allen Hauptkategorien nahe am typischen Kreis
- Bei den Hilfsarbeitskräften ein spürbarer Anteil „Stufe ungewiss“
- Dienstleistungsberufe zweitgrößtes Feld und überdurchschnittlich besetzt
- Bürokräfte und Handwerk als entgegengesetzt geprägte, etwa gleich große Felder

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.450 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (1.785 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (1.162 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Bayern.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 09780000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 15.164 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 21.225 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 58.260 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 26.081 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Oberallgäu. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/oberallgaeu
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
