# KI und Arbeit in Oberbergischer Kreis

Im Oberbergischen Kreis arbeiten 105.470 Menschen. Der Gesamtwert liegt genau in der Mitte aller deutschen Kreise — was den Kreis auszeichnet, ist ein für Nordrhein-Westfalen ungewöhnlich großes Handwerksfeld.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/oberbergischer-kreis*

## Die Lage

- **105.470** Beschäftigte in Oberbergischer Kreis
- **26.453** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **40.353** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 40.353 |
| nicht oder gering betroffen | 12.060 |
| gering betroffen | 12.837 |
| gering oder deutlich betroffen | 6.906 |
| deutlich betroffen | 26.453 |
| Stufe ungewiss | 1.930 |
| keine Einstufung möglich | 2.021 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 22.355 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 15.814 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 15.069 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 14.582 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 11.680 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 11.075 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 8.851 Beschäftigte
- Führungskräfte: 2.558 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 574 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Der Oberbergische Kreis liegt beim Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung praktisch in der Mitte des bundesweiten Feldes, und auch gegenüber Nordrhein-Westfalen ist der Abstand gering. Die Unsicherheit im Datenbild ist unterdurchschnittlich, die Qualifikationsebenen weichen nur wenig vom Bundesbild ab.

Was den Kreis kennzeichnet, ist die Größe des Handwerksfeldes. Es ist überdurchschnittlich stark besetzt — für Nordrhein-Westfalen deutlich aus dem Rahmen —, und die eingeordnete Beschäftigung dort entfällt vollständig auf Tätigkeiten, die KI kaum berührt. Ähnlich einseitig, nur in die andere Richtung, liegen die Bürokräfte: knapp vier Fünftel der eingeordneten Beschäftigung deutlich berührbar.

Im größten Feld, den Technikerberufen, verteilt sich die eingeordnete Beschäftigung dagegen breit über geringe Berührbarkeit und offene Kategorien; deutlich berührbare Tätigkeiten spielen dort kaum eine Rolle. Die Dienstleistungsberufe sind unterdurchschnittlich besetzt. Der mittlere Gesamtwert ist damit weniger ein Zustand als ein Ausgleich zwischen einem starken Handwerk und einem ebenso deutlich geprägten Bürofeld.

- Gesamtwert praktisch in der Mitte aller Kreise, geringer Abstand zum Land
- Handwerksfeld überdurchschnittlich groß, für Nordrhein-Westfalen deutlich aus dem Rahmen, vollständig kaum berührbar
- Bürokräfte als einseitiger Gegenpol
- Technikerberufe als größtes Feld mit breit verteilter, kaum deutlich berührbarer eingeordneter Beschäftigung

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (2.230 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (1.930 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (2.021 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (740 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Nordrhein-Westfalen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 05374000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 26.453 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 40.353 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 105.470 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 47.778 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Oberbergischer Kreis. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/oberbergischer-kreis
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
