# KI und Arbeit in Oder-Spree

In Oder-Spree arbeiten 66.920 Menschen. Der Anteil deutlich von KI berührbarer Tätigkeiten gehört zu den niedrigsten in ganz Deutschland — das größte Berufsfeld des Kreises ist das Handwerk.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/oder-spree*

## Die Lage

- **66.920** Beschäftigte in Oder-Spree
- **12.097** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **29.379** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 29.379 |
| nicht oder gering betroffen | 8.845 |
| gering betroffen | 7.155 |
| gering oder deutlich betroffen | 4.372 |
| deutlich betroffen | 12.097 |
| Stufe ungewiss | 1.257 |
| keine Einstufung möglich | 674 |

## Berufsfelder

- Handwerks- und verwandte Berufe: 15.288 Beschäftigte
- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 11.202 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 9.584 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 7.003 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 6.892 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 6.632 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 5.141 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.314 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 724 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Oder-Spree ist ein Handwerkskreis, und das erklärt fast alles am Befund. Handwerks- und verwandte Berufe stellen hier das größte Feld und gehören bundesweit zu den am stärksten besetzten; ihre eingeordnete Beschäftigung liegt vollständig in der Kategorie kaum berührbar. Auch die Bediener von Anlagen und Maschinen sind überdurchschnittlich vertreten und fallen fast geschlossen dorthin.

Was anderswo in die andere Richtung zieht, fehlt hier weitgehend. Die Bürokräfte, in fast jedem Kreis das Feld mit dem höchsten Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten, sind in Oder-Spree so schwach besetzt wie in kaum einem anderen Kreis. Auch akademische Berufe und Techniker liegen klar unter dem typischen Kreis.

Die Qualifikationsstruktur zeigt in dieselbe Richtung: Fachkräfte gehören zu den am stärksten vertretenen bundesweit, während Helfer, Spezialisten und Experten alle im unteren Viertel liegen.

So ergibt sich ein ausgesprochen einseitiges Bild. Der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten gehört zu den niedrigsten in Deutschland, der Anteil kaum berührbarer zu den höchsten. Beides beschreibt dieselbe Struktur von zwei Seiten.

- Deutliche Betroffenheit gehört bundesweit zu den niedrigsten, kaum berührbare Beschäftigung zu den höchsten
- Handwerk ist das größte Feld und bundesweit unter den stärksten
- Bürokräfte ungewöhnlich schwach; Fachkräfte dominieren die Qualifikationsstruktur

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (2.530 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (1.257 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (674 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (690 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Brandenburg.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 12067000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 12.097 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 29.379 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 66.920 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 33.470 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Oder-Spree. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/oder-spree
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
