# KI und Arbeit in Offenbach am Main

In Offenbach am Main arbeiten 54.040 Menschen. Der Anteil kaum von KI berührbarer Tätigkeiten gehört zu den niedrigsten in Deutschland — hier fehlt weitgehend, was anderswo als Gegengewicht wirkt.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/offenbach-am-main*

## Die Lage

- **54.040** Beschäftigte in Offenbach am Main
- **16.590** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **16.567** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 16.567 |
| nicht oder gering betroffen | 5.252 |
| gering betroffen | 6.607 |
| gering oder deutlich betroffen | 4.640 |
| deutlich betroffen | 16.590 |
| Stufe ungewiss | 1.218 |
| keine Einstufung möglich | 485 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 12.669 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 8.736 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 8.021 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 7.096 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 6.489 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 3.558 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 3.354 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.335 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 102 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Offenbach am Main ist eine Stadt ohne starkes Gegengewicht. Die Felder, deren eingeordnete Beschäftigung fast geschlossen als kaum berührbar gilt — Handwerk sowie Bediener von Anlagen und Maschinen —, gehören hier zu den am schwächsten besetzten bundesweit. Entsprechend niedrig fällt der Anteil kaum berührbarer Tätigkeiten insgesamt aus.

Auf der anderen Seite stehen Bürokräfte und akademische Berufe, beide überdurchschnittlich vertreten. Bei den Bürokräften gilt fast die gesamte eingeordnete Beschäftigung als deutlich berührbar — der höchste Wert unter allen Feldern der Stadt. Bei den akademischen Berufen ist es rund die Hälfte.

Das größte Feld verhält sich anders. Techniker und gleichrangige Berufe sind hier stark besetzt, tragen aber kaum deutlich berührbare eingeordnete Beschäftigung; ihr Schwerpunkt liegt auf gering berührbaren Tätigkeiten und auf der offenen Kategorie dazwischen.

Auffällig ist außerdem die Qualifikationsstruktur: Klassische Fachkrafttätigkeiten sind so selten wie in kaum einem anderen Kreis, die Beschäftigung verteilt sich stärker auf Helfer einerseits und Spezialisten und Experten andererseits. Das Bild ist damit an beiden Enden gedehnt, aber in der Mitte dünn.

- Kaum berührbare Beschäftigung gehört zu den niedrigsten bundesweit
- Handwerk und Bedienerberufe bundesweit sehr schwach besetzt
- Fachkrafttätigkeiten selten; Beschäftigung an beiden Enden der Qualifikationsskala

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (2.040 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (1.218 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (485 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (670 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Hessen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 06413000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 16.590 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 16.567 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 54.040 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 25.330 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Offenbach am Main. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/offenbach-am-main
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
