# KI und Arbeit in Offenbach

Im Kreis Offenbach arbeiten 135.090 Menschen. Ein Drittel der Beschäftigung entfällt auf Tätigkeiten, die KI nach heutiger Forschung deutlich verändern könnte — einer der höheren Werte in Deutschland.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/offenbach*

## Die Lage

- **135.090** Beschäftigte in Offenbach
- **45.187** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **42.013** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 42.013 |
| nicht oder gering betroffen | 12.954 |
| gering betroffen | 12.482 |
| gering oder deutlich betroffen | 10.411 |
| deutlich betroffen | 45.187 |
| Stufe ungewiss | 2.519 |
| keine Einstufung möglich | 1.394 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 28.269 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 22.676 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 21.121 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 15.063 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 14.063 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 10.852 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 10.657 Beschäftigte
- Führungskräfte: 3.752 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 507 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Der Kreis Offenbach liegt beim Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten weit über dem typischen deutschen Kreis und auch klar über seinem Bundesland. Zugleich ist der Anteil kaum berührbarer Beschäftigung ungewöhnlich niedrig — die beiden Befunde gehören zusammen.

Getragen wird das von den Bürokräften. Das Feld ist hier deutlich stärker besetzt als anderswo, und dort gilt der weit überwiegende Teil der eingeordneten Tätigkeiten als deutlich berührbar; mehr als diese eine Alternative gibt es in dem Feld nicht. Was gegenhalten könnte, ist schwach vertreten: Handwerks- und verwandte Berufe, deren eingeordnete Beschäftigung geschlossen als kaum berührbar gilt, gehören zu den am schwächsten besetzten bundesweit.

Die Qualifikationsstruktur ist nach oben verschoben. Klassische Fachkrafttätigkeiten sind so selten wie in kaum einem anderen Kreis, Spezialisten und Experten dagegen häufig.

Einschränkend gilt: Ein spürbarer Teil der Beschäftigung lässt sich nicht fein auflösen oder trägt keine eindeutige Stufe. Der hohe Wert ist damit gut belegt, aber der Kreis gehört nicht zu denen mit der schärfsten Einordnung.

- Deutliche Betroffenheit weit über dem typischen Kreis und über dem Land
- Bürokräfte stark besetzt, Handwerk bundesweit schwach
- Qualifikationsstruktur nach oben verschoben; erhöhte Unsicherheit in der Datenlage

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (8.380 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (2.519 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (1.394 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Hessen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 06438000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 45.187 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 42.013 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 135.090 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 61.690 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Offenbach. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/offenbach
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
