# KI und Arbeit in Oldenburg (Oldb)

In der Stadt Oldenburg arbeiten 94.030 Menschen. Ein gutes Drittel der Beschäftigung entfällt auf Tätigkeiten, die KI deutlich verändern könnte — weit mehr als im übrigen Niedersachsen.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/oldenburg-oldb*

## Die Lage

- **94.030** Beschäftigte in Oldenburg (Oldb)
- **31.968** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **27.089** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 27.089 |
| nicht oder gering betroffen | 8.841 |
| gering betroffen | 12.376 |
| gering oder deutlich betroffen | 8.637 |
| deutlich betroffen | 31.968 |
| Stufe ungewiss | 1.713 |
| keine Einstufung möglich | 676 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 23.443 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 16.810 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 15.539 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 12.286 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 7.712 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 7.222 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 5.693 Beschäftigte
- Führungskräfte: 2.344 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 252 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Die Stadt Oldenburg hebt sich von ihrem Bundesland deutlicher ab als fast jeder andere Kreis in diesem Vergleich. Der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten liegt weit über dem niedersächsischen wie über dem bundesweiten Niveau; der Anteil kaum berührbarer entsprechend darunter.

Drei Felder tragen zusammen mehr als die Hälfte der Beschäftigung, und alle drei sind überdurchschnittlich stark besetzt: Techniker- und gleichrangige Berufe, akademische Berufe und Bürokräfte. Bei den Bürokräften gilt fast die gesamte eingeordnete Beschäftigung als deutlich berührbar, bei den akademischen Berufen rund die Hälfte. Das größte Feld, die Techniker, verhält sich dagegen anders: Dort liegt der Schwerpunkt auf gering berührbaren Tätigkeiten und auf der offenen Kategorie dazwischen.

Was dagegenhalten würde, ist schwach vertreten. Handwerk und Bedienerberufe, deren eingeordnete Beschäftigung fast vollständig als kaum berührbar gilt, gehören hier zu den am schwächsten besetzten Feldern. Passend dazu ist der Expertenanteil hoch, der Fachkräfteanteil niedrig.

Oldenburg zeigt damit, wie stark eine Stadt vom Muster ihres Flächenlandes abweichen kann.

- Deutliche Betroffenheit weit über Bundes- und Landesniveau
- Drei überdurchschnittlich besetzte Felder tragen über die Hälfte der Beschäftigung
- Handwerk und Bedienerberufe bundesweit schwach; hoher Expertenanteil

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (2.320 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (1.713 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (676 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (540 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Niedersachsen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 03403000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 31.968 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 27.089 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 94.030 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 46.451 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Oldenburg (Oldb). Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/oldenburg-oldb
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
