# KI und Arbeit in Oldenburg

Im Landkreis Oldenburg arbeiten 43.010 Menschen. Fast die Hälfte der Beschäftigung entfällt auf Tätigkeiten, die KI nach heutiger Forschung kaum berührt — bundesweit einer der höchsten Werte.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/oldenburg*

## Die Lage

- **43.010** Beschäftigte in Oldenburg
- **9.653** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **20.289** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 20.289 |
| nicht oder gering betroffen | 5.125 |
| gering betroffen | 3.750 |
| gering oder deutlich betroffen | 2.309 |
| deutlich betroffen | 9.653 |
| Stufe ungewiss | 628 |
| keine Einstufung möglich | 475 |

## Berufsfelder

- Handwerks- und verwandte Berufe: 7.577 Beschäftigte
- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 6.890 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 6.045 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 5.925 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 5.653 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 5.301 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 3.354 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 768 Beschäftigte
- Führungskräfte: 717 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Der Landkreis Oldenburg ist ein Kreis der praktischen Arbeit, und die Zahlen zeigen das ungewöhnlich klar. Handwerks- und verwandte Berufe stellen das größte Feld, Bediener von Anlagen und Maschinen gehören bundesweit zu den am stärksten besetzten. In beiden Feldern fällt die gesamte eingeordnete Beschäftigung in die Kategorie kaum berührbar.

Die Gegenseite ist auffallend dünn. Akademische Berufe sind so schwach vertreten wie in keinem anderen Kreis, Techniker- und gleichrangige Berufe gehören ebenfalls zu den schwächsten bundesweit. Entsprechend flach ist die Spitze der Qualifikationsskala: Spezialisten und Experten liegen beide ganz unten im bundesweiten Vergleich, der Helferanteil dagegen ganz oben.

Besonders bemerkenswert ist, wie belastbar dieser Befund ist. Der Anteil der Beschäftigung, für den keine eindeutige Stufe vorliegt, gehört zu den niedrigsten in Deutschland, und auch der nicht fein auflösbare Anteil ist sehr klein.

Oldenburg ist damit einer der Kreise, in denen die Einordnung besonders weit trägt — und sie trägt hier eindeutig in eine Richtung.

- Kaum berührbare Beschäftigung gehört bundesweit zu den höchsten
- Handwerk und Bedienerberufe stark, akademische Berufe am schwächsten bundesweit
- Sehr niedrige Unsicherheit in der Einordnung

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (660 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (628 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (475 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (230 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Niedersachsen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 03458000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 9.653 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 20.289 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 43.010 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 21.470 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Oldenburg. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/oldenburg
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
