# KI und Arbeit in Osnabrück, Stadt

In der Stadt Osnabrück arbeiten 100.630 Menschen. Fast ein Drittel der Beschäftigung entfällt auf Tätigkeiten, die KI deutlich verändern könnte — im umliegenden Landkreis liegt dieser Anteil deutlich niedriger.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/osnabrueck-stadt*

## Die Lage

- **100.630** Beschäftigte in Osnabrück, Stadt
- **32.319** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **32.749** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 32.749 |
| nicht oder gering betroffen | 9.188 |
| gering betroffen | 13.019 |
| gering oder deutlich betroffen | 7.707 |
| deutlich betroffen | 32.319 |
| Stufe ungewiss | 1.755 |
| keine Einstufung möglich | 913 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 22.813 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 17.088 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 17.068 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 12.058 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 9.118 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 8.616 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 8.058 Beschäftigte
- Führungskräfte: 2.338 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 492 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Stadt und Landkreis Osnabrück liegen datenseitig weit auseinander. In der Stadt gehört der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten zum oberen Zehntel bundesweit und liegt klar über dem niedersächsischen Niveau.

Getragen wird das von Büro- und akademischen Berufen, beide deutlich stärker besetzt als im typischen Kreis. Bei den Bürokräften gilt fast die gesamte eingeordnete Beschäftigung als deutlich berührbar, bei den akademischen Berufen knapp die Hälfte. Was in anderen Kreisen dagegenhält, fehlt hier weitgehend: Handwerks- und verwandte Berufe, deren eingeordnete Beschäftigung geschlossen als kaum berührbar gilt, gehören zu den am schwächsten besetzten bundesweit.

Eine Ausnahme bildet das größte Feld. Techniker- und gleichrangige Berufe sind hier stark vertreten, tragen aber kaum deutlich berührbare eingeordnete Beschäftigung; ihr Schwerpunkt liegt auf gering berührbaren Tätigkeiten und der offenen Kategorie dazwischen.

Bemerkenswert ist die Datenlage: Der Anteil, für den keine eindeutige Stufe vorliegt, gehört zu den niedrigsten bundesweit. Die klare Differenz zum Landkreis ist damit kein Artefakt unscharfer Einordnung, sondern ein belastbarer Strukturunterschied.

- Deutliche Betroffenheit im oberen Zehntel bundesweit, klar über Landesniveau
- Bürokräfte und akademische Berufe stark, Handwerk bundesweit schwach
- Sehr niedrige Unsicherheit in der Einordnung

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (2.000 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (1.755 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (913 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (1.060 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Niedersachsen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 03404000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 32.319 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 32.749 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 100.630 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 49.269 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Osnabrück, Stadt. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/osnabrueck-stadt
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
