# KI und Arbeit in Ostalbkreis

Im Ostalbkreis arbeiten 135.430 Menschen. Das Gesamtbild trifft den typischen deutschen Kreis fast punktgenau — die Besonderheit liegt in der Qualifikationsstruktur, die nach oben verschoben ist.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/ostalbkreis*

## Die Lage

- **135.430** Beschäftigte in Ostalbkreis
- **36.838** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **50.663** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 50.663 |
| nicht oder gering betroffen | 14.696 |
| gering betroffen | 15.323 |
| gering oder deutlich betroffen | 8.996 |
| deutlich betroffen | 36.838 |
| Stufe ungewiss | 2.391 |
| keine Einstufung möglich | 3.171 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 28.776 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 21.643 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 21.210 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 18.441 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 14.957 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 11.957 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 10.898 Beschäftigte
- Führungskräfte: 3.701 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 496 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Der Ostalbkreis ist im Gesamtbild ein Kreis ohne Auffälligkeiten. Deutlich berührbare, gering berührbare und kaum berührbare Beschäftigung liegen alle nahe am typischen deutschen Kreis, und vom eigenen Bundesland weicht der Kreis kaum ab. Das ist der Befund — und er ist unspektakulär.

Worin sich der Kreis unterscheidet, ist die Qualifikationsstruktur. Spezialisten und Experten sind beide klar überdurchschnittlich vertreten, klassische Fachkrafttätigkeiten dagegen seltener als in den meisten Kreisen. Die Beschäftigung ist also nach oben verschoben, ohne dass sich das im Gesamtwert niederschlägt.

Im Feldbild stehen sich zwei etwa gleich große Blöcke gegenüber, die einander ausgleichen. Handwerks- und verwandte Berufe, überdurchschnittlich besetzt, tragen ihre eingeordnete Beschäftigung vollständig in der Kategorie kaum berührbar. Bei den Bürokräften gilt der weit überwiegende Teil als deutlich berührbar. Die akademischen Berufe sind überdurchschnittlich vertreten, verteilen sich aber breiter über die Stufen.

Der Ostalbkreis zeigt damit, dass eine unauffällige Gesamtzahl durchaus auf einer eigenwilligen Struktur ruhen kann.

- Alle Gesamtwerte nahe am typischen Kreis und am eigenen Land
- Spezialisten und Experten überdurchschnittlich, Fachkräfte seltener
- Handwerk und Bürokräfte als etwa gleich große Gegenpole

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (3.260 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (2.391 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (3.171 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (180 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Baden-Württemberg.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 08136000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 36.838 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 50.663 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 135.430 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 65.549 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Ostalbkreis. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/ostalbkreis
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
