# KI und Arbeit in Passau, Stadt

In der Stadt Passau arbeiten 41.080 Menschen. Auffällig ist hier, wie wenig Beschäftigung auf Tätigkeiten entfällt, die KI kaum berührt — die Anteile verteilen sich stärker auf die berührbaren Stufen als in den meisten Kreisen.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/passau-stadt*

## Die Lage

- **41.080** Beschäftigte in Passau, Stadt
- **12.074** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **13.706** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 13.706 |
| nicht oder gering betroffen | 3.463 |
| gering betroffen | 6.223 |
| gering oder deutlich betroffen | 3.309 |
| deutlich betroffen | 12.074 |
| Stufe ungewiss | 618 |
| keine Einstufung möglich | 907 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 9.853 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 6.240 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 5.967 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 5.140 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 4.569 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 3.777 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 3.692 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.005 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 57 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Die Stadt Passau unterscheidet sich in fast jeder Hinsicht von ihrem umgebenden Landkreis. Der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten liegt über Bundes- wie über bayerischem Niveau. Und zugleich gehört der Anteil gering berührbarer Beschäftigung zu den höchsten in Deutschland.

Beides zusammen erklärt den eigentlichen Befund: Kaum berührbare Beschäftigung fällt hier vergleichsweise niedrig aus. Die Beschäftigung verteilt sich in Passau also stärker auf die berührbaren Stufen als anderswo — es gibt weniger Tätigkeiten, die außen vor bleiben.

Im Feldbild stehen sich das größte und das zweitgrößte Feld gegenüber. Die Techniker- und gleichrangigen Berufe, hier deutlich stärker besetzt als im typischen Kreis, tragen kaum deutlich berührbare eingeordnete Beschäftigung; bei den akademischen Berufen ist es fast die Hälfte. Den Spitzenwert halten die Bürokräfte, wo fast die gesamte eingeordnete Beschäftigung als deutlich berührbar gilt.

Zu beachten ist die Datenherkunft: Ein überdurchschnittlicher Teil der Zahlen entsteht regional abgeleitet statt direkt aus der Kreisstatistik. Der Anteil, der sich gar nicht fein auflösen lässt, ist dafür sehr klein.

- Gering berührbare Beschäftigung gehört bundesweit zu den höchsten
- Kaum berührbare Beschäftigung entsprechend niedrig
- Bürokräfte mit sehr hohem Anteil deutlich berührbarer eingeordneter Beschäftigung; erhöhter Anteil regional abgeleiteter Zahlen

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (690 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (618 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (907 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (50 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Bayern.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 09262000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 12.074 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 13.706 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 41.080 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 21.760 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Passau, Stadt. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/passau-stadt
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
