# KI und Arbeit in Pfaffenhofen a.d.Ilm

In Pfaffenhofen a.d.Ilm arbeiten 46.760 Menschen. Fast ein Viertel der Beschäftigung entfällt auf Tätigkeiten, bei denen offenbleibt, welche von zwei benachbarten Stufen zutrifft — bundesweit einer der höchsten Werte.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/pfaffenhofen-a-d-ilm*

## Die Lage

- **46.760** Beschäftigte in Pfaffenhofen a.d.Ilm
- **12.720** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **16.412** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 16.412 |
| nicht oder gering betroffen | 6.899 |
| gering betroffen | 4.153 |
| gering oder deutlich betroffen | 3.990 |
| deutlich betroffen | 12.720 |
| Stufe ungewiss | 844 |
| keine Einstufung möglich | 821 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 9.209 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 7.576 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 7.192 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 6.280 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 5.248 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 4.539 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 4.531 Beschäftigte
- Führungskräfte: 990 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 275 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Pfaffenhofen a.d.Ilm ist vor allem ein Fall von Unentschiedenheit. Auf Kategorien, die zwei Stufen offenlassen, entfällt hier fast ein Viertel der Beschäftigung — ein Spitzenwert unter allen deutschen Kreisen. Dabei fehlen die Einordnungen nicht: Der Anteil ohne eindeutige Stufe liegt sogar unter dem typischen Kreis. Die Zuordnungen bleiben nur ungewöhnlich oft zwischen zwei Stufen stehen.

Das zeigt sich in den Feldern. Bei den akademischen Berufen, hier deutlich stärker besetzt als anderswo, fällt der weit überwiegende Teil der eingeordneten Beschäftigung in die Kategorie zwischen kaum und gering berührbar; nur ein kleinerer Teil gilt als deutlich berührbar. Auch die Bürokräfte fallen aus dem üblichen Muster: Ihr Anteil deutlich berührbarer eingeordneter Beschäftigung ist niedriger als in den meisten Kreisen, weil fast ein Drittel zwischen gering und deutlich offenbleibt.

Passend dazu liegt der Anteil gering berührbarer Beschäftigung im untersten Zehntel — vieles, was anderswo eindeutig dort landet, bleibt hier in den offenen Kategorien hängen.

Der Kreis ist damit weniger durch seine Höhe als durch seine Auflösung charakterisiert: Die Struktur ist erkennbar, die Feineinstufung aber selten eindeutig.

- Anteil zwischen zwei Stufen offen gehört bundesweit zu den höchsten, ohne fehlende Einordnungen
- Akademische Berufe überwiegend zwischen kaum und gering berührbar
- Bürokräfte untypisch unentschieden; gering berührbare Beschäftigung im untersten Zehntel

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.000 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (844 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (821 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (30 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Bayern.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 09186000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 12.720 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 16.412 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 46.760 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 21.990 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Pfaffenhofen a.d.Ilm. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/pfaffenhofen-a-d-ilm
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
