# KI und Arbeit in Pforzheim

In Pforzheim arbeiten 57.160 Menschen. Der Anteil deutlich von KI berührbarer Tätigkeiten liegt über dem typischen deutschen Kreis — und die Einordnung ist hier ungewöhnlich eindeutig.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/pforzheim*

## Die Lage

- **57.160** Beschäftigte in Pforzheim
- **16.360** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **20.816** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 20.816 |
| nicht oder gering betroffen | 5.006 |
| gering betroffen | 7.124 |
| gering oder deutlich betroffen | 4.628 |
| deutlich betroffen | 16.360 |
| Stufe ungewiss | 755 |
| keine Einstufung möglich | 911 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 13.073 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 8.538 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 8.461 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 7.429 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 7.001 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 5.712 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 3.948 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.295 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 143 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Pforzheim liegt beim Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten über dem typischen deutschen Kreis; gegenüber Baden-Württemberg ist der Abstand kleiner.

Der Kreis ist ein besonders deutliches Beispiel für den Kontrast zwischen seinen beiden größten Feldern. Die Techniker- und gleichrangigen Berufe, hier überdurchschnittlich besetzt, tragen kaum deutlich berührbare eingeordnete Beschäftigung; ihr Schwerpunkt liegt auf gering berührbaren Tätigkeiten und der offenen Kategorie dazwischen. Bei den Bürokräften, dem zweitgrößten Feld, gilt dagegen der weit überwiegende Teil als deutlich berührbar. Beide Felder liegen im selben Kreis, aber praktisch an entgegengesetzten Enden.

Als Gegengewicht steht das Handwerk daneben, dessen eingeordnete Beschäftigung fast vollständig als kaum berührbar gilt — allerdings nur in durchschnittlicher Größe.

Bemerkenswert ist, wie belastbar die Einordnung hier ausfällt: Der Anteil ohne eindeutige Stufe gehört zum unteren Zehntel bundesweit. Für einen Kreis mit überdurchschnittlicher Betroffenheit ist das eine ungewöhnlich gute Ausgangslage — der Befund steht auf sicherem Grund.

- Deutliche Betroffenheit über dem typischen Kreis, geringerer Abstand zum eigenen Land
- Techniker und Bürokräfte als scharfe Gegenpole der beiden größten Felder
- Sehr niedrige Unsicherheit in der Einordnung

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.130 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (755 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (911 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (440 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Baden-Württemberg.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 08231000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 16.360 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 20.816 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 57.160 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 28.000 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Pforzheim. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/pforzheim
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
