# KI und Arbeit in Potsdam-Mittelmark

In Potsdam-Mittelmark arbeiten 65.250 Menschen. Der Anteil deutlich von KI berührbarer Tätigkeiten liegt unter dem typischen Kreis — bemerkenswerter ist aber, wie viel hier schlicht offenbleibt.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/potsdam-mittelmark*

## Die Lage

- **65.250** Beschäftigte in Potsdam-Mittelmark
- **14.241** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **23.357** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 23.357 |
| nicht oder gering betroffen | 8.246 |
| gering betroffen | 7.501 |
| gering oder deutlich betroffen | 5.501 |
| deutlich betroffen | 14.241 |
| Stufe ungewiss | 1.480 |
| keine Einstufung möglich | 583 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 12.282 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 10.057 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 8.396 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 7.735 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 7.062 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 6.500 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 6.122 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.732 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 1.024 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Über Potsdam-Mittelmark lässt sich weniger sicher sprechen als über die meisten Kreise. Ein ungewöhnlich großer Teil der Beschäftigung fällt in Kategorien, die sich zwischen zwei Stufen nicht entscheiden — mehr als in neun von zehn Kreisen. Dazu kommt ein überdurchschnittlicher Anteil, der gar keine belastbare Stufe trägt. Die Spanne möglicher Lesarten ist hier also breiter als anderswo.

Innerhalb dieser Einschränkung ist das Bild ruhig. Der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung liegt unter dem typischen Kreis, entspricht dem brandenburgischen Vergleichswert aber nahezu genau: bundesweit unauffällig niedrig, im Land schlicht durchschnittlich.

Die Felder zeigen ein vertrautes Gegenüber. Die Hilfsarbeitskräfte sind überdurchschnittlich stark besetzt, und dort liegt die eingeordnete Beschäftigung ganz überwiegend bei nicht berührbaren Tätigkeiten. Die Bürokräfte, in vielen Kreisen der schärfste Gegenpol, sind hier deutlich schwächer besetzt als üblich — die deutliche Berührbarkeit dominiert dort zwar, fällt aber weniger scharf aus als in vergleichbaren Kreisen.

Wer diesen Kreis einordnen will, sollte den niedrigen Betroffenheitswert deshalb nicht überinterpretieren: Ein erheblicher Teil der Beschäftigung ist schlicht nicht eindeutig zugeordnet.

- Der Anteil zwischen zwei Stufen offener Beschäftigung ist bundesweit auffällig hoch
- Zusätzlich trägt ein überdurchschnittlicher Anteil gar keine belastbare Stufe
- Deutlich berührbare Beschäftigung liegt unter dem Bundesbild, entspricht aber dem Landesbild
- Hilfsarbeitskräfte stark besetzt und kaum berührbar, Bürokräfte schwach besetzt

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (4.160 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (1.480 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (583 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (240 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Brandenburg.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 12069000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 14.241 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 23.357 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 65.250 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 28.260 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Potsdam-Mittelmark. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/potsdam-mittelmark
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
