# KI und Arbeit in Region Hannover

In der Region Hannover arbeiten 551.350 Menschen. Etwa jede dritte Tätigkeit gilt als deutlich von KI berührbar — einer der höchsten Werte bundesweit, und der Abstand zum übrigen Niedersachsen ist groß.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/region-hannover*

## Die Lage

- **551.350** Beschäftigte in Region Hannover
- **181.070** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **170.779** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 170.779 |
| nicht oder gering betroffen | 54.002 |
| gering betroffen | 66.322 |
| gering oder deutlich betroffen | 44.682 |
| deutlich betroffen | 181.070 |
| Stufe ungewiss | 13.969 |
| keine Einstufung möglich | 6.897 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 122.641 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 94.983 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 91.263 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 64.115 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 52.102 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 49.961 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 44.436 Beschäftigte
- Führungskräfte: 15.623 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 2.596 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Die Region Hannover ist ein Kreis der Büros. Die Bürokräfte und verwandten Berufe wiegen hier so schwer wie in kaum einem anderen Kreis, und in diesem Feld gilt der weit überwiegende Teil der eingeordneten Tätigkeiten als deutlich von KI berührbar. Es ist also nicht nur die innere Lage des Feldes, sondern auch sein Gewicht, das den Kreiswert nach oben zieht.

Die akademischen Berufe verstärken das: Auch sie sind überdurchschnittlich stark besetzt, und dort gilt knapp die Hälfte der eingeordneten Tätigkeiten als deutlich berührbar. Die Qualifikationsstruktur passt ins Bild, mit vielen Experten- und Spezialisten- und wenigen Fachkrafttätigkeiten.

Was gegenhält, ist schwach vertreten. Handwerks- und Bedienerberufe sind beide unterdurchschnittlich besetzt, obwohl ihre eingeordnete Beschäftigung fast vollständig bei nicht berührbaren Tätigkeiten liegt. Entsprechend fällt der Anteil kaum berührbarer Beschäftigung im Kreis deutlich unter den typischen Wert.

Das Ergebnis ist ein ungewöhnlich einseitig gelagerter Kreis — und zugleich einer, dessen Bild sich auf breiter Basis stützt: In kaum einem anderen Kreis dieses Vergleichs liegen so viele Berufe mit eigener Zahl vor.

- Deutlich berührbare Beschäftigung gehört zu den höchsten Werten bundesweit, mit großem Abstand zum Landesbild
- Bürokräfte sind ungewöhnlich stark besetzt und tragen die schärfste Lage
- Akademische Berufe sind überdurchschnittlich besetzt und stark berührbar
- Handwerk und Maschinenbedienung sind unterdurchschnittlich vertreten

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (12.990 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (13.969 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (6.897 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (890 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Niedersachsen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 03241000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 181.070 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 170.779 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 551.350 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 276.770 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

```
Veniora (2026): KI und Arbeit in Region Hannover. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/region-hannover
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
