# KI und Arbeit in Rems-Murr-Kreis

Im Rems-Murr-Kreis arbeiten 154.360 Menschen. Der Gesamtwert liegt nur wenig über dem typischen Kreis — auffällig ist stattdessen, wie stark die mittlere Qualifikationsebene hier besetzt ist.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/rems-murr-kreis*

## Die Lage

- **154.360** Beschäftigte in Rems-Murr-Kreis
- **42.354** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **56.022** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 56.022 |
| nicht oder gering betroffen | 16.389 |
| gering betroffen | 16.628 |
| gering oder deutlich betroffen | 12.572 |
| deutlich betroffen | 42.354 |
| Stufe ungewiss | 2.409 |
| keine Einstufung möglich | 2.716 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 32.531 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 23.488 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 21.781 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 20.510 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 18.157 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 15.346 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 12.654 Beschäftigte
- Führungskräfte: 3.611 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 1.012 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Der Rems-Murr-Kreis fällt nicht über den Gesamtwert auf. Der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung liegt leicht über dem typischen Kreis und praktisch exakt auf dem baden-württembergischen Vergleichswert; auch die übrigen Gesamtwerte bleiben nah an den Vergleichsgrößen, die Unsicherheit sogar leicht darunter.

Was den Kreis herausstellt, ist die mittlere Ebene. Spezialistentätigkeiten sind hier deutlich häufiger als in fast neun von zehn Kreisen, klassische Fachkrafttätigkeiten entsprechend seltener. Das schlägt in die Felder durch: Die akademischen Berufe sind überdurchschnittlich stark besetzt und stellen das zweitgrößte Feld.

In der Berührbarkeitslage wiederholt sich das bekannte Auseinanderfallen. Bei den Bürokräften gilt der weit überwiegende Teil der eingeordneten Tätigkeiten als deutlich berührbar, bei den Handwerksberufen liegt die eingeordnete Beschäftigung vollständig auf nicht berührbaren Tätigkeiten.

Das größte Feld dagegen, die Technikerberufe, bleibt weitgehend unentschieden: Der größere Teil der eingeordneten Beschäftigung steht dort in Kategorien, die sich zwischen zwei Stufen nicht festlegen. Der Kreis ist damit in seiner Struktur ausgeprägter als in seinem Ergebnis.

- Deutlich berührbare Beschäftigung liegt leicht über dem typischen Kreis und auf Landesniveau
- Der Spezialistenanteil liegt deutlich über dem typischen Kreis, Fachkräfte darunter
- Akademische Berufe sind das zweitgrößte Feld und überdurchschnittlich besetzt
- Das größte Feld, die Technikerberufe, bleibt in der Einordnung weitgehend offen

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (3.750 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (2.409 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (2.716 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (1.710 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Baden-Württemberg.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 08119000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 42.354 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 56.022 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 154.360 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 72.720 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Rems-Murr-Kreis. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/rems-murr-kreis
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
