# KI und Arbeit in Rhein-Erft-Kreis

Im Rhein-Erft-Kreis arbeiten 150.590 Menschen. Der Anteil deutlich von KI berührbarer Tätigkeiten liegt über dem typischen Kreis — getragen aber nicht von einem dominanten Feld, sondern von dreien mittlerer Größe.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/rhein-erft-kreis*

## Die Lage

- **150.590** Beschäftigte in Rhein-Erft-Kreis
- **41.604** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **56.694** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 56.694 |
| nicht oder gering betroffen | 16.741 |
| gering betroffen | 14.946 |
| gering oder deutlich betroffen | 10.507 |
| deutlich betroffen | 41.604 |
| Stufe ungewiss | 3.683 |
| keine Einstufung möglich | 2.075 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 28.530 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 22.506 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 22.158 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 20.124 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 16.526 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 16.063 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 15.582 Beschäftigte
- Führungskräfte: 3.801 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 960 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Im Rhein-Erft-Kreis gibt es kein Feld, das alles überlagert. Der erhöhte Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung entsteht vielmehr aus drei mittelgroßen Feldern, die zusammen mehr als vier Zehntel der Kreisbeschäftigung stellen und alle drei überdurchschnittlich besetzt sind: Dienstleistungsberufe und Verkäufer, Bürokräfte und akademische Berufe.

Die Lagen darin unterscheiden sich. Bei den Dienstleistungs- und Verkaufsberufen gilt knapp die Hälfte der eingeordneten Tätigkeiten als deutlich berührbar, bei den Bürokräften der weit überwiegende Teil. Bei den akademischen Berufen halten sich deutliche Berührbarkeit und eine Kategorie zwischen keiner und geringer Berührbarkeit genau die Waage; hier trägt zugleich der größte Anteil im Kreis überhaupt keine eindeutige Stufe.

Das größte Feld, die Technikerberufe, liegt gegenläufig: Deutliche Berührbarkeit spielt dort praktisch keine Rolle. Auffällig ist außerdem das Gewicht der Bediener von Anlagen und Maschinen, stärker besetzt als in vier Fünfteln der Kreise; ihre eingeordnete Beschäftigung liegt fast vollständig bei nicht berührbaren Tätigkeiten.

Der Kreis ist damit ein Fall von Breite statt Zuspitzung — sein erhöhter Wert hat mehrere Quellen zugleich.

- Deutlich berührbare Beschäftigung liegt über dem typischen Kreis
- Drei überdurchschnittlich besetzte mittelgroße Felder tragen diesen Wert gemeinsam
- Bei den akademischen Berufen halten sich deutliche und offene Einordnung die Waage
- Bedienerberufe sind stark besetzt und kaum berührbar

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (3.520 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (3.683 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (2.075 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (890 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Nordrhein-Westfalen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 05362000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 41.604 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 56.694 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 150.590 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 73.000 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Rhein-Erft-Kreis. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/rhein-erft-kreis
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
