# KI und Arbeit in Rhein-Hunsrück-Kreis

Im Rhein-Hunsrück-Kreis arbeiten 38.880 Menschen. Vier von zehn Tätigkeiten gelten als von KI kaum berührbar; Hilfsarbeit und Handwerk wiegen hier ungewöhnlich schwer und ziehen das Bild in diese Richtung.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/rhein-hunsrueck-kreis*

## Die Lage

- **38.880** Beschäftigte in Rhein-Hunsrück-Kreis
- **9.206** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **15.735** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 15.735 |
| nicht oder gering betroffen | 4.112 |
| gering betroffen | 3.827 |
| gering oder deutlich betroffen | 2.509 |
| deutlich betroffen | 9.206 |
| Stufe ungewiss | 720 |
| keine Einstufung möglich | 641 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 6.907 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 5.813 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 5.259 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 5.114 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 4.666 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 4.176 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 3.776 Beschäftigte
- Führungskräfte: 879 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 159 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Der Rhein-Hunsrück-Kreis wird von zwei Feldern geprägt, die in dieselbe Richtung zeigen. Die Hilfsarbeitskräfte sind hier stärker besetzt als in fast allen Kreisen, und ihre eingeordnete Beschäftigung liegt ganz überwiegend bei nicht berührbaren, im Übrigen bei gering berührbaren Tätigkeiten. Auch die Handwerks- und verwandten Berufe sind überdurchschnittlich vertreten; dort ist die eingeordnete Beschäftigung vollständig nicht berührbar.

Zusammen erklärt das, warum der Anteil kaum berührbarer Beschäftigung im Kreis über dem typischen Wert liegt und der deutlich berührbare Anteil darunter bleibt. Vom rheinland-pfälzischen Vergleichswert weicht er dagegen kaum ab — im Land ist der Kreis unauffällig.

Die Bürokräfte stehen wie fast überall dagegen: Der weit überwiegende Teil der dort eingeordneten Tätigkeiten gilt als deutlich berührbar, bei einem Feldgewicht nahe am typischen Kreis. Die Technikerberufe sind hier ungewöhnlich schwach besetzt.

Bei der Einordnung ist allerdings zu beachten, dass ein überdurchschnittlicher Teil der Beschäftigung keine belastbare Stufe trägt oder sich nicht fein auflösen lässt. Der niedrige Betroffenheitswert sollte deshalb nicht zu stark gelesen werden.

- Hilfsarbeitskräfte gehören zu den am stärksten besetzten Feldern bundesweit
- Handwerksberufe sind überdurchschnittlich vertreten und durchweg kaum berührbar
- Kaum berührbare Beschäftigung liegt über, deutlich berührbare unter dem typischen Kreis
- Ein überdurchschnittlicher Teil der Beschäftigung trägt keine belastbare Stufe

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (2.160 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (720 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (641 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Rheinland-Pfalz.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 07140000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 9.206 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 15.735 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 38.880 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 16.769 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Rhein-Hunsrück-Kreis. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/rhein-hunsrueck-kreis
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
