# KI und Arbeit in Rhein-Pfalz-Kreis

Im Rhein-Pfalz-Kreis arbeiten 28.610 Menschen. Kein Kreis in Deutschland hat einen höheren Anteil an Hilfsarbeitstätigkeiten — und keiner einen niedrigeren Anteil gering von KI berührbarer Beschäftigung.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/rhein-pfalz-kreis*

## Die Lage

- **28.610** Beschäftigte in Rhein-Pfalz-Kreis
- **7.129** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **11.889** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 11.889 |
| nicht oder gering betroffen | 3.159 |
| gering betroffen | 2.103 |
| gering oder deutlich betroffen | 1.940 |
| deutlich betroffen | 7.129 |
| Stufe ungewiss | 571 |
| keine Einstufung möglich | 188 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 5.063 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 4.565 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 3.792 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 3.505 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 3.298 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 2.946 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 2.924 Beschäftigte
- Führungskräfte: 655 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 232 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Der Rhein-Pfalz-Kreis liegt an zwei entgegengesetzten Rändern der Verteilung. Die Hilfsarbeitskräfte stellen hier den höchsten Feldanteil aller Kreise, und der Anteil gering berührbarer Beschäftigung ist der niedrigste bundesweit. Auch der Helferanteil in der Qualifikationsstruktur gehört zu den höchsten überhaupt.

Beides hängt zusammen. Das Feld der Hilfsarbeitskräfte ist außergewöhnlich eindeutig eingeordnet: Nahezu die gesamte eingeordnete Beschäftigung gilt dort als nicht berührbar — nicht als gering, sondern als gar nicht. Zusammen mit den Handwerks- und den Bedienerberufen, deren eingeordnete Beschäftigung jeweils vollständig auf nicht berührbaren Tätigkeiten liegt, ergibt das einen Anteil kaum berührbarer Beschäftigung, der deutlich über dem typischen Kreis liegt.

Der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung bleibt dagegen nahe am typischen Kreis. Er konzentriert sich in zwei kleineren Feldern: bei den Bürokräften, wo der weit überwiegende Teil der eingeordneten Tätigkeiten deutlich berührbar ist, und bei den Dienstleistungs- und Verkaufsberufen mit gut der Hälfte.

So entsteht ein sehr klar zweigeteiltes Bild — mit einer breiten kaum berührbaren Basis und einer schmalen, aber sehr deutlich berührbaren Spitze.

- Hilfsarbeitskräfte stellen den höchsten Feldanteil aller Kreise
- Der Anteil gering berührbarer Beschäftigung ist der niedrigste bundesweit
- Kaum berührbare Beschäftigung liegt deutlich über dem typischen Kreis
- Deutliche Berührbarkeit konzentriert sich in zwei kleineren Feldern

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.290 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (571 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (188 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (240 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Rheinland-Pfalz.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 07338000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 7.129 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 11.889 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 28.610 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 11.530 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Rhein-Pfalz-Kreis. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/rhein-pfalz-kreis
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
