# KI und Arbeit in Rheingau-Taunus-Kreis

Im Rheingau-Taunus-Kreis arbeiten 45.960 Menschen. Fast drei von zehn Tätigkeiten gelten als deutlich von KI berührbar — bundesweit ein hoher Wert, innerhalb Hessens nur leicht überdurchschnittlich.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/rheingau-taunus-kreis*

## Die Lage

- **45.960** Beschäftigte in Rheingau-Taunus-Kreis
- **13.628** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **15.145** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 15.145 |
| nicht oder gering betroffen | 5.437 |
| gering betroffen | 5.147 |
| gering oder deutlich betroffen | 3.464 |
| deutlich betroffen | 13.628 |
| Stufe ungewiss | 726 |
| keine Einstufung möglich | 602 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 9.810 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 7.853 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 6.931 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 6.439 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 4.616 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 3.938 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 2.944 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.059 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 561 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Der Rheingau-Taunus-Kreis liegt bundesweit im oberen Bereich, im hessischen Vergleich dagegen nur wenig über dem Üblichen. Diese doppelte Einordnung ist selbst ein Befund: Der Kreis ist kein Ausreißer, sondern Teil einer Region, in der solche Werte häufiger vorkommen.

Auffällig ist das Gewicht der akademischen Berufe — sie sind hier stärker besetzt als in den meisten Kreisen und stellen das zweitgrößte Feld. Dort gilt gut vier von zehn eingeordneten Tätigkeiten als deutlich berührbar, während im größten Feld, den Technikerberufen, deutliche Berührbarkeit praktisch keine Rolle spielt. Den schärfsten Feldwert tragen die Bürokräfte.

Was gegenhalten könnte, ist schwach vertreten. Handwerksberufe und die Bediener von Anlagen und Maschinen sind hier beide deutlich schwächer besetzt als im typischen Kreis — obwohl ihre eingeordnete Beschäftigung ganz oder fast vollständig bei nicht berührbaren Tätigkeiten liegt. Entsprechend fällt der Anteil kaum berührbarer Beschäftigung im Kreis unter den typischen Wert.

Die Qualifikationsstruktur bestätigt das Bild — Experten und Spezialisten sind hier beide häufiger als im typischen Kreis.

- Deutlich berührbare Beschäftigung liegt deutlich über dem Bundesbild, kaum über dem hessischen
- Akademische Berufe sind das zweitgrößte Feld und stark besetzt
- Handwerk und Maschinenbedienung sind beide deutlich schwach besetzt
- Kaum berührbare Beschäftigung liegt unter dem typischen Kreis

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.790 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (726 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (602 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Hessen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 06439000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 13.628 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 15.145 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 45.960 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 20.681 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Rheingau-Taunus-Kreis. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/rheingau-taunus-kreis
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
