# KI und Arbeit in Rosenheim, Stadt

In der Stadt Rosenheim arbeiten 37.400 Menschen. Kein anderer Kreis in diesem Vergleich hat ein so stark besetztes technisches Berufsfeld — und ausgerechnet dort bleibt die Einordnung besonders oft zwischen zwei Stufen offen.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/rosenheim-stadt*

## Die Lage

- **37.400** Beschäftigte in Rosenheim, Stadt
- **11.021** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **11.184** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 11.184 |
| nicht oder gering betroffen | 4.255 |
| gering betroffen | 4.939 |
| gering oder deutlich betroffen | 3.736 |
| deutlich betroffen | 11.021 |
| Stufe ungewiss | 646 |
| keine Einstufung möglich | 299 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 10.285 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 7.282 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 4.958 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 4.923 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 3.028 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 2.820 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 1.729 Beschäftigte
- Führungskräfte: 945 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 109 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Die Stadt Rosenheim ist von zwei Berufsfeldern geprägt, die zusammen fast die Hälfte der Beschäftigung ausmachen und dabei ganz unterschiedlich eingeordnet sind. Das technische und gleichrangige nichttechnische Feld gehört bundesweit zu den am stärksten besetzten überhaupt; dort gilt kaum eine Tätigkeit als deutlich berührbar, der größte Block bleibt zwischen gering und deutlich offen. Bei den akademischen Berufen, ebenfalls weit über dem typischen Kreis besetzt, entfällt dagegen deutlich mehr als die Hälfte der eingeordneten Beschäftigung auf deutlich berührbare Tätigkeiten.

Was anderswo Gegengewicht bildet, ist hier dünn: Handwerksberufe, Hilfsarbeitskräfte und besonders die Bedienung von Anlagen und Maschinen liegen alle klar unter dem typischen Kreis, letztere gehört bundesweit zu den niedrigsten. Auch die Qualifikationsstruktur zeigt in dieselbe Richtung — Expertentätigkeiten sind häufig, Helfertätigkeiten so selten wie in kaum einem anderen Kreis.

So liegt der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung über dem typischen Kreis, der Anteil kaum berührbarer deutlich darunter. Bemerkenswert ist dabei, wie belastbar dieses Bild ist: Der Anteil der Beschäftigung, die sich gar nicht einordnen lässt, gehört zu den niedrigsten bundesweit.

- Technisches Berufsfeld gehört bundesweit zu den am stärksten besetzten
- Techniker und Akademische Berufe sind gegensätzlich eingeordnet und tragen zusammen fast die Hälfte des Kreises
- Produktionsnahe Felder und Helfertätigkeiten sind ungewöhnlich schwach vertreten
- Der Unsicherheitsanteil gehört zu den niedrigsten bundesweit

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (780 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (646 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (299 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (560 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Bayern.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 09163000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 11.021 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 11.184 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 37.400 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 18.519 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Rosenheim, Stadt. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/rosenheim-stadt
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
