# KI und Arbeit in Rottal-Inn

In Rottal-Inn arbeiten 42.180 Menschen. Für einen Landkreis dieser Größe ist das Büro hier ungewöhnlich stark vertreten — und genau dort ist die Einordnung am eindeutigsten.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/rottal-inn*

## Die Lage

- **42.180** Beschäftigte in Rottal-Inn
- **12.029** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **15.735** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 15.735 |
| nicht oder gering betroffen | 4.459 |
| gering betroffen | 5.110 |
| gering oder deutlich betroffen | 2.810 |
| deutlich betroffen | 12.029 |
| Stufe ungewiss | 716 |
| keine Einstufung möglich | 409 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 9.066 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 6.618 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 6.152 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 5.486 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 4.994 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 4.264 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 3.522 Beschäftigte
- Führungskräfte: 963 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 206 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Was Rottal-Inn über den typischen Kreis hebt, ist ein einziges Feld: die Bürokräfte. Sie sind hier deutlich stärker besetzt als anderswo, und von der dort eingeordneten Beschäftigung entfällt der weit überwiegende Teil auf Tätigkeiten, die KI nach heutiger Forschung deutlich verändern könnte. Das allein erklärt weitgehend, warum der Kreis beim Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung über dem typischen deutschen Kreis liegt.

Dem steht das größte Feld gegenüber. Bei den technischen und gleichrangigen nichttechnischen Berufen gilt kaum eine der eingeordneten Tätigkeiten als deutlich berührbar; das Gewicht liegt dort auf geringer Betroffenheit und auf offenen Bändern. Noch klarer ist die Lage bei den Handwerksberufen und der Anlagen- und Maschinenbedienung: In beiden Feldern gilt die eingeordnete Beschäftigung vollständig als nicht berührbar.

Die Qualifikationsstruktur ist nach unten verschoben, mit vielen Helfer- und Fachkrafttätigkeiten und wenigen Expertentätigkeiten. Anders als in vielen vergleichbaren Kreisen steht dieser Befund auf sicherem Grund: Der Anteil der Beschäftigung, die sich nicht einordnen lässt, ist hier ungewöhnlich niedrig.

- Bürokräftefeld ist für einen Kreis dieser Größe ungewöhnlich stark besetzt und überwiegend deutlich berührbar
- Größtes Feld (Techniker) trägt kaum deutlich berührbare Tätigkeiten
- Handwerk und Maschinenbedienung vollständig kaum berührbar
- Qualifikationsstruktur nach unten verschoben, Datenlage belastbar

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (970 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (716 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (409 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (10 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Bayern.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 09277000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 12.029 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 15.735 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 42.180 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 19.061 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Rottal-Inn. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/rottal-inn
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
