# KI und Arbeit in Saarpfalz-Kreis

Im Saarpfalz-Kreis arbeiten 64.900 Menschen. Die beiden größten Berufsfelder liegen bei der Einordnung fast maximal auseinander — und für mehr als jeden achten Beschäftigten lässt sich ohnehin keine klare Stufe bestimmen.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/saarpfalz-kreis*

## Die Lage

- **64.900** Beschäftigte in Saarpfalz-Kreis
- **15.953** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **22.217** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 22.217 |
| nicht oder gering betroffen | 5.910 |
| gering betroffen | 7.901 |
| gering oder deutlich betroffen | 4.770 |
| deutlich betroffen | 15.953 |
| Stufe ungewiss | 1.627 |
| keine Einstufung möglich | 1.353 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 12.740 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 9.045 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 8.359 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 7.641 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 7.050 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 6.756 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 6.520 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.400 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 220 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Der Saarpfalz-Kreis trifft beim Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung den saarländischen Vergleichswert praktisch punktgenau und liegt nahe am typischen deutschen Kreis. Auch die vier Qualifikationsebenen bewegen sich alle in der Nähe der bundesweit üblichen Werte. Der Kreis ist in der Summe unauffällig.

Was ihn prägt, ist der Abstand zwischen seinen beiden größten Feldern. Bei den technischen und gleichrangigen nichttechnischen Berufen gilt kaum eine der eingeordneten Tätigkeiten als deutlich berührbar; das Feld verteilt sich stattdessen breit über geringe Betroffenheit und mehrere offene Bänder. Bei den Bürokräften entfallen dagegen sieben Zehntel der eingeordneten Beschäftigung auf deutlich berührbare Tätigkeiten, der Rest bleibt im offenen Band zwischen gering und deutlich.

Einschränkend ist die Auflösung der Daten zu nennen. Auf Beschäftigung ohne eindeutige Stufe oder ohne feine Auflösbarkeit entfällt hier deutlich mehr als im typischen Kreis, und auch im Technikerfeld selbst bleibt ein spürbarer Teil der Bezugsgröße ohne eindeutige Stufe. Der ausgeglichene Gesamtwert des Kreises steht damit auf einer schmaleren Grundlage, als er zunächst vermuten lässt.

- Betroffenheitswert nahe am typischen Kreis und praktisch identisch mit dem Saarland
- Techniker und Bürokräfte liegen bei der Einordnung fast maximal auseinander
- Alle vier Qualifikationsebenen nahe an den Bundeswerten
- Erhöhter Unsicherheitsanteil, auch innerhalb des Technikerfelds

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (5.030 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (1.627 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (1.353 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (250 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Saarland.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 10045000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 15.953 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 22.217 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 64.900 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 27.621 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Saarpfalz-Kreis. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/saarpfalz-kreis
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
