# KI und Arbeit in Salzlandkreis

Im Salzlandkreis arbeiten 59.530 Menschen. Beim Anteil der Tätigkeiten, die KI deutlich verändern könnte, gehört der Kreis zu den niedrigsten bundesweit — dabei ist ausgerechnet das Bürofeld hier besonders klein.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/salzlandkreis*

## Die Lage

- **59.530** Beschäftigte in Salzlandkreis
- **11.206** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **23.171** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 23.171 |
| nicht oder gering betroffen | 7.382 |
| gering betroffen | 7.753 |
| gering oder deutlich betroffen | 3.904 |
| deutlich betroffen | 11.206 |
| Stufe ungewiss | 977 |
| keine Einstufung möglich | 1.417 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 11.886 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 9.874 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 7.841 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 7.126 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 6.164 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 5.723 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 5.249 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.345 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 602 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Der Salzlandkreis nimmt beim Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung eine Randposition ein, weit unter dem typischen deutschen Kreis. Innerhalb Sachsen-Anhalts ist der Abstand allerdings gering — der Kreis liegt nur wenig unter dem Landesbild.

Der Befund entsteht aus einem Gegensatz zwischen den beiden größten Feldern. Bei den technischen und gleichrangigen nichttechnischen Berufen gilt kaum eine der eingeordneten Tätigkeiten als deutlich berührbar; das Gewicht liegt dort auf geringer Betroffenheit und auf dem offenen Band zwischen gering und deutlich. Bei den Dienstleistungsberufen und Verkäufern, die hier deutlich stärker besetzt sind als im typischen Kreis, entfallen dagegen gut zwei Fünftel der eingeordneten Beschäftigung auf deutlich berührbare Tätigkeiten.

Ein entscheidender Grund für den niedrigen Gesamtwert ist die Größe der Felder, nicht nur ihre Einordnung: Das Bürofeld, das anderswo den Betroffenheitswert nach oben zieht, gehört hier zu den bundesweit kleinsten. Dass drei Viertel der dort eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar gelten, wirkt sich entsprechend wenig aus. Gegenläufig steht dazu ein erhöhter Anteil gering berührbarer Tätigkeiten.

- Deutlich berührbare Beschäftigung gehört bundesweit zu den niedrigsten, liegt aber nah am Landesbild
- Techniker und Dienstleistungsberufe sind gegensätzlich eingeordnet
- Bürofeld gehört bundesweit zu den kleinsten und wirkt daher kaum auf den Kreiswert
- Erhöhter Anteil gering berührbarer Tätigkeiten

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (2.680 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (977 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (1.417 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (1.060 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Sachsen-Anhalt.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 15089000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 11.206 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 23.171 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 59.530 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 26.170 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Salzlandkreis. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/salzlandkreis
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
