# KI und Arbeit in Schaumburg

In Schaumburg arbeiten 47.390 Menschen. Ungewöhnlich viel Beschäftigung lässt sich hier keiner einzelnen Stufe zuordnen — und das liegt nicht an schlechten Daten, sondern an den Tätigkeiten selbst.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/schaumburg*

## Die Lage

- **47.390** Beschäftigte in Schaumburg
- **11.016** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **17.461** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 17.461 |
| nicht oder gering betroffen | 6.698 |
| gering betroffen | 5.575 |
| gering oder deutlich betroffen | 3.271 |
| deutlich betroffen | 11.016 |
| Stufe ungewiss | 760 |
| keine Einstufung möglich | 570 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 9.010 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 8.888 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 6.333 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 5.858 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 5.015 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 4.645 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 4.423 Beschäftigte
- Führungskräfte: 850 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 327 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

In Schaumburg bleibt besonders viel Beschäftigung zwischen zwei Stufen offen — deutlich mehr als im typischen deutschen Kreis. Das ist keine Datenschwäche: Der Anteil der Beschäftigung, die sich gar nicht einordnen lässt, ist hier sogar ungewöhnlich niedrig. Es ist die Sachlage selbst, die sich häufiger als anderswo einer eindeutigen Zuordnung entzieht.

Am deutlichsten zeigt sich das bei den Dienstleistungsberufen und Verkäufern. Sie sind hier fast so groß wie das Technikerfeld und gehören bundesweit zu den am stärksten besetzten. Von der dort eingeordneten Beschäftigung entfällt gut ein Drittel auf deutlich berührbare Tätigkeiten, ein weiteres gutes Drittel bleibt zwischen nicht und gering offen — das Feld ist also selbst gespalten, nicht einseitig.

Der Gesamtanteil deutlich berührbarer Beschäftigung fällt niedriger aus als im typischen Kreis. Die Qualifikationsstruktur ist nach unten verschoben, mit vielen Fachkraft- und besonders wenigen Spezialistentätigkeiten. Wo die Einordnung greift, ist sie dagegen eindeutig: bei den Bürokräften drei Viertel deutlich berührbar, bei den Handwerksberufen die gesamte eingeordnete Beschäftigung nicht berührbar.

- Ungewöhnlich viel Beschäftigung bleibt zwischen zwei Stufen offen, bei zugleich niedrigem Unsicherheitsanteil
- Dienstleistungsberufe gehören bundesweit zu den am stärksten besetzten und sind intern gespalten
- Deutlich berührbare Beschäftigung liegt unter dem typischen Kreis
- Qualifikationsstruktur nach unten verschoben, Spezialisten besonders selten

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (850 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (760 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (570 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (1.200 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Niedersachsen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 03257000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 11.016 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 17.461 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 47.390 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 20.969 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Schaumburg. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/schaumburg
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
