# KI und Arbeit in Schmalkalden-Meiningen

In Schmalkalden-Meiningen arbeiten 40.270 Menschen. Im Bundesvergleich ist der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten auffällig niedrig — innerhalb Thüringens trifft der Kreis den Landeswert dagegen exakt.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/schmalkalden-meiningen*

## Die Lage

- **40.270** Beschäftigte in Schmalkalden-Meiningen
- **8.020** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **15.062** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 15.062 |
| nicht oder gering betroffen | 4.502 |
| gering betroffen | 3.244 |
| gering oder deutlich betroffen | 2.290 |
| deutlich betroffen | 8.020 |
| Stufe ungewiss | 2.029 |
| keine Einstufung möglich | 773 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 7.342 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 6.240 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 6.068 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 3.942 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 3.910 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 3.773 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 3.513 Beschäftigte
- Führungskräfte: 921 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 211 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Schmalkalden-Meiningen liegt beim Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung weit unter dem typischen deutschen Kreis — und zugleich genau auf dem Thüringer Vergleichswert. Bundesweit auffällig, im eigenen Land vollkommen unauffällig: Das ist der Kern des Befunds.

Der bestimmende Vorbehalt ist die Auflösung der Daten. Auf Beschäftigung ohne eindeutige Stufe oder ohne feine Auflösbarkeit entfällt hier ein Vielfaches dessen, was im typischen Kreis üblich ist; auch damit liegt der Kreis noch unter dem Thüringer Wert. Sichtbar wird die Unschärfe vor allem im größten Feld: Bei den technischen und gleichrangigen nichttechnischen Berufen ist knapp ein Drittel der eingeordneten Beschäftigung als „Stufe ungewiss“ geführt, ein weiterer Teil gar nicht einstufbar.

Wo die Einordnung greift, ist sie deutlich. Bei den Handwerksberufen, dem zweitgrößten Feld, gilt die eingeordnete Beschäftigung vollständig als nicht berührbar. Bei den Bürokräften entfallen mehr als vier Fünftel auf deutlich berührbare Tätigkeiten — allerdings ist dieses Feld hier bundesweit sehr klein und hebt den Kreiswert kaum. Auch gering berührbare Tätigkeiten sind ungewöhnlich selten.

- Deutlich berührbare Beschäftigung weit unter dem typischen Kreis, exakt auf Thüringer Niveau
- Sehr hoher Anteil nicht eindeutig einordenbarer Beschäftigung
- Im größten Feld knapp ein Drittel als „Stufe ungewiss“ geführt
- Bürofeld bundesweit sehr klein, Handwerk vollständig kaum berührbar

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (3.810 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (2.029 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (773 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (530 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Thüringen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 16066000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 8.020 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 15.062 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 40.270 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 13.890 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Schmalkalden-Meiningen. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/schmalkalden-meiningen
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
