# KI und Arbeit in Schwäbisch Hall

In Schwäbisch Hall arbeiten 90.160 Menschen. Zwei fast gleich große Berufsfelder ziehen hier in entgegengesetzte Richtungen — mit dem Ergebnis, dass sowohl deutlich als auch kaum berührbare Beschäftigung über dem typischen Kreis liegt.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/schwaebisch-hall*

## Die Lage

- **90.160** Beschäftigte in Schwäbisch Hall
- **24.961** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **35.616** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 35.616 |
| nicht oder gering betroffen | 8.773 |
| gering betroffen | 9.022 |
| gering oder deutlich betroffen | 5.126 |
| deutlich betroffen | 24.961 |
| Stufe ungewiss | 1.306 |
| keine Einstufung möglich | 1.935 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 18.500 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 13.976 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 13.798 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 11.094 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 9.445 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 8.980 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 8.706 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.884 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 357 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Schwäbisch Hall trägt zwei gegenläufige Schwerpunkte von fast gleichem Gewicht. Die Handwerks- und verwandten Berufe bilden das zweitgrößte Feld und sind stärker besetzt als im typischen Kreis; ihre eingeordnete Beschäftigung gilt vollständig als nicht berührbar. Fast gleich groß ist das Bürofeld, ebenfalls überdurchschnittlich besetzt — dort entfallen mehr als vier Fünftel der eingeordneten Beschäftigung auf deutlich berührbare Tätigkeiten.

Das Ergebnis ist ungewöhnlich: Beide Enden der Skala liegen zugleich über dem typischen Kreis. Was dabei wenig Gewicht hat, ist das Unentschiedene — Beschäftigung, die zwischen zwei Stufen offenbleibt, ist hier so selten wie in kaum einem anderen Kreis. Die Einordnung fällt also nicht nur belastbar, sondern auch besonders entschieden aus; der Anteil gar nicht einordenbarer Beschäftigung entspricht genau der Mitte.

Schwach besetzt sind die Dienstleistungsberufe und Verkäufer. Im größten Feld, den Technikern, verteilt sich die eingeordnete Beschäftigung dagegen ungewöhnlich gleichmäßig über mehrere Kategorien, von denen keine ein Viertel überschreitet. Der Kreis ist damit weniger von einem dominanten Muster geprägt als von zwei klaren, entgegengesetzten Blöcken.

- Handwerk und Bürokräfte sind fast gleich groß, beide überdurchschnittlich besetzt und gegensätzlich eingeordnet
- Sowohl deutlich als auch kaum berührbare Beschäftigung liegen über dem typischen Kreis
- Beschäftigung bleibt selten zwischen zwei Stufen offen
- Dienstleistungsberufe schwach besetzt, Technikerfeld intern ungewöhnlich gleichmäßig verteilt

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (2.770 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (1.306 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (1.935 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (740 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Baden-Württemberg.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 08127000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 24.961 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 35.616 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 90.160 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 45.140 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Schwäbisch Hall. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/schwaebisch-hall
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
