# KI und Arbeit in Schwalm-Eder-Kreis

Im Schwalm-Eder-Kreis arbeiten 60.580 Menschen. Auffällig ist das Gewicht der Hilfsarbeitskräfte — ein Feld, das bundesweit zu den am stärksten besetzten gehört und dessen Tätigkeiten fast durchweg als kaum von KI berührbar gelten.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/schwalm-eder-kreis*

## Die Lage

- **60.580** Beschäftigte in Schwalm-Eder-Kreis
- **14.982** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **22.741** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 22.741 |
| nicht oder gering betroffen | 6.945 |
| gering betroffen | 6.405 |
| gering oder deutlich betroffen | 5.171 |
| deutlich betroffen | 14.982 |
| Stufe ungewiss | 1.125 |
| keine Einstufung möglich | 811 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 12.349 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 8.879 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 8.471 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 8.235 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 6.845 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 6.482 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 5.491 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.065 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 364 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Der Schwalm-Eder-Kreis fällt vor allem durch das Gewicht der Hilfsarbeitskräfte auf: Das Feld gehört bundesweit zu den am stärksten besetzten, und von der dort eingeordneten Beschäftigung gilt fast alles als nicht berührbar. Entsprechend hoch ist der Anteil der Helfertätigkeiten an der Qualifikationsstruktur, während Spezialisten und Experten seltener sind als im typischen Kreis.

Beim Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung liegt der Kreis nahe am typischen deutschen Kreis — gegenüber dem hessischen Vergleichswert allerdings deutlich darunter. Der Abstand zum eigenen Land ist hier größer als der zum Bund.

Die beiden größten Felder ziehen weit auseinander. Bei den technischen und gleichrangigen nichttechnischen Berufen gilt kaum eine eingeordnete Tätigkeit als deutlich berührbar; bei den Bürokräften, dem zweitgrößten Feld, sind es gut sieben Zehntel. Bemerkenswert am Technikerfeld ist außerdem, dass ein gutes Drittel der eingeordneten Beschäftigung im offenen Band zwischen gering und deutlich liegt — über den Kreis hinweg schlägt sich das in einem erhöhten Anteil unentschiedener Beschäftigung nieder. Der Kreis ist damit stärker von der Struktur seiner Felder geprägt als von einem einheitlichen Gesamtbild.

- Hilfsarbeitskräfte gehören bundesweit zu den am stärksten besetzten Feldern und sind fast durchweg kaum berührbar
- Hoher Helferanteil, wenige Spezialisten und Experten
- Abstand zum hessischen Landeswert größer als zum Bund
- Techniker und Bürokräfte liegen weit auseinander; erhöhter Anteil unentschiedener Beschäftigung

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (2.190 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (1.125 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (811 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (340 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Hessen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 06634000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 14.982 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 22.741 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 60.580 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 27.571 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Schwalm-Eder-Kreis. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/schwalm-eder-kreis
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
